Aktuelles

28. Juli 2021

in sozialethische Studie zur Bundestagswahl

Im Podcast „Mit Herz und Haltung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen gibt Prof. Dr. Schallenberg exklusiv vor Erscheinen der Studie im Interview mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger einen Überblick über die Studieninhalte und die Positionen der Parteien auf den Felder Wirtschafts- und Sozialpolitik, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie in der Entwicklungs-, Migrations-, Umwelt-, Bildungs- und Familienpolitik.

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 26. September 2021 hat die Katholische Erwachsenbildung Sachsen (KEBS) die Katholisch-Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach und deren Leiter, Prof. Dr. Peter Schallenberg, gebeten, aus Perspektive der katholischen Sozialverkündigung auf die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien zu blicken. 

26. Juli 2021

RIP

Trauer um P. Bernd Hagenkord SJ

Wir trauern um den langjährigen Referenten der Akademie, P. Bernd Hagenkord SJ. Er verstarb nach kurzer Krankheit am 26. Juli 2021 in München. Noch vor wenigen Wochen reflektierte er die Rücktritts-Entscheidung von Kardinal Marx für den Akademie-Podcast 'Mit Herz und Haltung'. Gemeinsam planten wir eine Podcast-Serie für den Herbst und eine Tagung für das Jahr 2022. Von Abschied keine Spur. Umso unerwarteter erreichte uns die Todesnachricht.

08. Juli 2021

Als Referent (m/w/d) im Rahmen einer Elternzeitvertretung

Möchten Sie mit Ihren Ideen den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und die Debatte mit den Menschen in Sachsen gestalten? Dann bewerben Sie sich als Referent (m/w/d) unserer Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, um den Austausch mit wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen unserer Zeit zu gestalten. Von unseren Büros in Dresden und Leipzig aus organisieren Sie den Diskurs in unseren Foren in Leipzig, Chemnitz, Zwickau und Freiberg.

Wir begrüßen Sie in unserem Team im Rahmen einer Elternzeitvertretung. (Bewerbung derzeit auch nach der Bewerbungsfrist noch möglich)

07. Juli 2021

Bundestagspräsident diskutiert in Zwickau

Mit der Verantwortung, den Verlockungen und den Belastungen im Blick auf Macht in Politik und Kirche beschäftigte sich am 7. Juli in Zwickau eine Diskussionsrunde mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Bischof Heinrich Timmerevers und der Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Bürger für Zwickau). Bundestagspräsident Schäuble warb dabei für mehr Verständnis für Entscheidungen, die in der Politik getroffen werden müssten. „Politik wird von Menschen für Menschen gemacht.“ Dabei seien auch Fehler möglich. „Wir sind ja nicht besser als andere“, so der 78-jährige Politiker, der im Herbst erneut bei der Bundestagswahl kandidieren wird.

01. Juli 2021

Bundestagspräsident Dr. Schäuble, Zwickaus Oberbürgermeisterin Arndt und Bischof Timmerevers im Gespräch

 

Dresden/Zwickau – Am Mittwoch, 7. Juli 2021, 18.30 Uhr, kommen in Zwickau Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Bischof Heinrich Timmerevers im Rahmen des SachsenSofa-Diskurs-Formates zum Thema Macht in Politik und Kirche mit dem Publikum ins Gespräch. Mit dabei ist auch die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt. Sie wird als Vertreterin der Region an der Diskussion teilnehmen und ihre Perspektive auf Macht als Oberhaupt und Verwaltungsleiterin der viertgrößten sächsischen Stadt einbringen.

22. Juni 2021

als Redakteur PR & digitale Kommunikation (w/m/d)

Möchten Sie mit Ihrer Kreativität zum Vermittler, Impulsgeber und Sinnstifter (w/m/d) werden und die Debatte mit den Menschen in Sachsen mitgestalten? (Bewerbung weiterhin möglich)

22. Mai 2021

Akademie öffnet wieder ihre Angebote vor Ort

Zum 1. Juni 2021 bietet die Katholische Akademie wieder Angebote in ihren fünf Foren an, so lange die Inzidenz in dem jeweiligen Landkreis unter 100 liegt. Um Ihnen einen größtmöglichen Gesundheitsschutz zu ermöglichen haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept. Wir danken Ihnen schon jetzt, dass Sie sich auf die Mühen dazu einlassen.

09. Mai 2021

Mainzer Moraltheologe Goertz in der aktuellen Podcast-Folge zu Segen als pastoralem Ungehorsam

 

Dresden, 10.05.2021: In der aktuellen Podcast-Folge von „Mit Herz und Haltung“ bezieht der Mainzer Moraltheologe, Prof. Dr. Stephan Goertz, im Gespräch mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger Stellung zu den am heutigen Tag stattfindenden bundesweiten Segensgottesdiensten für Liebende, in denen auch homosexuelle Paare gesegnet werden. Eine Gruppe katholischer Seelsorgerinnen und Seelsorgern hat unter den Hashtags #mutwilligSegnen und #liebegewinnt dazu aufgerufen und reagiert damit auf das erneuerte Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare.

04. Mai 2021

AkademiePodcast "Mit Herz und Haltung" zur Solidarität in der Pandemie zwischen Sachsen und Italien

Dresden, 4.5.2021: Die heute erscheinende Episode des AkademiePodcasts 'Mit Herz und Haltung' würdigt die europäische Solidaritätsaktion zur Aufnahme italienischer Covid 19-Patienten in Deutschland. "Diese Aktion hat Hoffnung gemacht: Mitten im Leid hat Europa gezeigt, wie Solidarität und Nächstenliebe Grenzen überwinden kann. Dass dies keine Einbahnstraße ist, durfte Sachsen ebenso in der Pandemie erfahren", sagt Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen, und ergänzt: "Wir brauchen einen europäischen Gedanken, der die Toten dieser Pandemie nicht vergisst, aber von der Hoffnung beflügelt wird, dass wir gemeinsam Krisen überwinden können. Deswegen erzählt der Podcast die Erfahrung von Felice Perani". Er wurde heute vor einem Jahr aus dem Universitätsklinikum Leipzig (UKL) entlassen, nachdem wegen der völligen Überlastung der Krankenhäuser in Norditalien die deutsche Luftwaffe sechs schwer Erkrankte von Bergamo nach Sachsen brachte und damit in der ersten Welle der Pandemie eine atmosphärische Wende einleitete.

22. April 2021

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in der neuen Podcast-Folge

 

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), fordert in der heute veröffentlichten Folge des Akademie-Podcasts „Mit Herz und Haltung“ klarere Positionen der Kirchen in gesellschaftspolitischen Konflikten. So sollten sie sich beispielsweise zu jenen positionieren, „die das Virus leugnen und sich und andere in Gefahr bringen“. Insgesamt, so die Bundesministerin, „wäre viel Raum für stärkere Positionierungen gewesen“.

02. April 2021

Akademie gratuliert dem Bistum zum Jubiläum

In diesem Jahr feiert das Bistum Dresden-Meißen 100 Jahre der Wiedererrichtung. Dazu begeht es am 20. Juni ein großes Fest - angesichts der Pandemie digital und dezentral. Wir haben in den letzten 100 Tagen auf unsere Weise zum Karfreitag gratuliert:

 

25. April 2021

Basics der Theologie ab sofort als Serie im Akademie-Podcast „Mit Herz und Haltung“

Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung, und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben. In leicht verständlicher und lockerer Sprache offenbart er künftig Herausforderungen des Christlichen. Dürnberger bringt eben auf den Punkt, was Hoodie und Trinität verbindet.

20. März 2021

Neue Publikationen aus Akademieveranstaltungen

Gleich zwei Bücher brachte in den vergangenen Tagen der Benno-Verlag auf den Markt und gab damit den Veranstaltungen mit Walther Kardinal Kasper und Wolfgang Huber sowie mit Wunibald Müller aus der Flüchtigkeit des Abend eine gedruckte Verstetigung:

20. März 2021

Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte bei ‚Mit Herz und Haltung‘ zu Macht und Politik

In der neuen Podcast-Folge von „Mit Herz und Haltung“ zum Thema „Macht und Politik“ fordert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, eine stärkere Einbeziehung der Kompetenzen von Bürgerinnen und Bürger zur Bewältigung der Pandemie. Für den Politikwissenschaftler ist entscheidend, dass „nach der Stunde der Exekutive […] und den Wochen der Legislative“ nun „die Monate der Konsultative“ anbrechen: Gesellschaftliche Debatten und eine größere Einbeziehung der Kompetenzen und der Expertise von Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Kommunen und Landkreisen.

Das Ausprägen eines eigenen Meinungsbildes vieler Menschen in den Regionen ermögliche ein „kollektives Einverständnis“ über wesentliche Abwägungsprozesse – gerade während der Corona-Pandemie. Korte bezieht sich dabei auch auf das Demokratie-Experiment „Bürgerräte“.

08. März 2021

Katholische Akademie setzt auf digitale Apps zur Kontaktnachverfolgung

Mit den ersten Lockerungen des zweiten Lockdowns bereitet auch die Katholische Akademie ihre Rückkehr zu Veranstaltungen in den Foren in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Freiberg und Zwickau vor. Hierfür wird sie als deutschlandweit erste Akademie auch auf digitale Check-In- und Nachverfolgungs-Apps setzen.

28. Februar 2021

Abschluss des Online-Kongresses über die Frage der schwindenden Gottesgewissheit

Am Ende waren es etwa 350 Personen, die sich zum Kongress „Was und wie, wenn ohne Gott“ online zugeschaltet haben. Es war ein kritisches Reflektieren und bisweilen auch eine bange Vergewisserung dessen, was heute noch Grund gibt, am Glauben an Gott festzuhalten in einer Zeit, in der seine Bedeutung in der Welt zu schwinden scheint.

Gleichzeitig ließen sich Referierende und Teilnehmende auf eine gemeinsame Suche danach ein, welche Impulse von Mystikerinnen und geistlich inspirierten Menschen der Gegenwart wie der vergangenen Jahrhunderte Gottsuchende und Gottglaubende in ihrer Verankerung im Glauben stärken könnten.

26. Februar 2021

Grußwort von Bischof Heinrich Timmerevers zum Auftakt des Kongresses

- es gilt das gesprochene Wort -

 

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Synodale, liebe Schwestern und Brüder,

eigentlich war der heutige Kongress ganz anders geplant. In einem gewöhnlichen Jahr 2021 hätten wir uns alle im Anschluss an die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Dresden getroffen. Vielleicht hätten Sie die Gelegenheit genutzt, neben der Kathedrale auch einige künstlerische Kleinode Sachsen wie Raffaels Sixtinische Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger zu bewundern – beides Zeugnisse einer Epoche, in der das Sakrale noch greifbarer schien, das Christentum das bäuerliche Jahr auf dem Land und den Alltag in der Stadt strukturierte – Stein und Bild wurde. 

26. Februar 2021

Ein Kommentar zum Tagesabschluss von #WWWoG (Dr. Thomas Arnold)

 

Wenn Begegnung Räume schafft, dann haben wir heute auf dem Fußballfeld gespielt. Nein, es gab nicht zwei Mannschaften, vielleicht Ost und West, dieser Republik. Na klar ist da der Marxismus-Leninismus und sein grandioses Scheitern in der Realität. Mit all seiner Gottesfeindlichkeit. Und auf der anderen Seite die Selbstverständlichkeit des Glaubens, bei dem es sich gar nicht mehr lohnt, über ihn nachzudenken. Oder um es mit Bischof Timmerevers zu sagen: Da ist eben auf dem Spielfeld alles automatisch katholisch. Noch. Und es bröckelt. 2021 - da setzt sich ein Bischof der Frage aus, wie es wäre, ohne Gott zu leben. Und weiß: Wer nicht das Leid beendet und Gott verkündet, beendet das Vertrauen zwischen Sender und Empfänger. Das verbindet aktuelle Glaubenserfahrung anno 2021. 

26. Februar 2021

mit 330 Teilnehmenden eröffnet

330 Personen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und einigen angrenzenden europäischen Staaten haben sich für den Online-Kongress registriert, der eigentlich am 26. und 27. Februar in Dresden hätte stattfinden sollen. Es wäre ein nahtloser Übergang von der Tagung der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz geworden, die auch in der sächsischen Landeshauptstadt stattgefunden hätte und ebenfalls aufgrund der Corona-Pandemie auf eine virtuelle Plattform verlegt wurde.

18. Februar 2021

Thomas Wagner über sein neues Buch

 

Die aktuelle Folge von „Mit Herz und Haltung“, dem Podcast der Katholischen Akademie des Bistum Dresden-Meißens erscheint in Kooperation mit den Städtischen Bibliotheken Dresden im digitalen Format #weiterlesen, bei dem Autor*innen und Akteure der Dresdner Literaturszene aktuelle Publikationen vorstellen. Sie behandelt das kürzlich erschienene Buch des Soziologen und Schriftstellers Thomas Wagners „Der Dichter und der Neonazi. Erich Fried und Michael Kühnen - eine deutsche Freundschaft“. 100 Jahre nach Erich Frieds Geburtstag zeichnet Wagner in seinem Buch dessen kontro-verse Brieffreundschaft zu dem Neonazi Michael Kühnen nach.
Auf der Basis von Zeitzeugenberichten, Sendungsmitschnitten und 16 Briefen, die zwi-schen Fried und Kühnen ausgetauscht wurden, arbeitet Wagner sowohl das Weltbild bei-der Protagonisten heraus als auch die zwischenmenschlichen Aspekte, die dem Tonfall der Briefe zu entnehmen sind. Den Kontakt zwischen dem linksorientierten jüdischen Schriftsteller Fried und dem Anführer der Neonazi-Szene der 80er Jahre Kühnen nimmt Wagner zum Anlass, um über unsere gegenwärtige Diskussionskultur und den Umgang mit gegenläufigen Meinungen nachzudenken.

17. Februar 2021

Ein Gespräch mit Dr. Peter Frey und Bischof Dr. Peter Kohlgraf

Der Journalist und Chefredakteur des ZDF, Dr. Peter Frey, diskutiert mit dem Mainzer Bischof, Dr. Peter Kohlgraf, in der heute erschienen Folge des Podcasts "Mit Herz und Haltung" der Katholischen Akademie die Rolle der Kirchen in der Lockdownzeit. Hintergrund ist ein in der ZEIT-Beilage 'Christ und Welt' veröffentlichter Essay Dr. Peter Freys, in dem er die zurückhaltende Art der Kirchen bei individuellen als auch gesamtgesellschaftlichen Belangen in der Corona-Krise kritisiert.

 

29. Januar 2021

Wie muss Macht gestaltet sein, damit das Miteinander gelingt?

Während Corona ein ungeahntes Gefühl der Machtlosigkeit erzeugt, stellen Käthe-Kollwitz- und Peter-Breuer-Gymnasium die Machtfrage in Zwickau: Wie muss Macht gestaltet sein, damit das Miteinander gelingt?

22. Januar 2021

Online-Tagung aus Mitteldeutschland lieferte erste Antworten

Dresden/Erfurt/Magdeburg - Wie gelingt Synodalität in der katholischen Kirche? Anhand dieser Frage endet soeben die prominent besetzte, digitale Tagung mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und seinen benachbarten europäischen Ländern, welche die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Zusammenarbeit mit dem Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt , der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und dem Katholischen Forum im Land Thüringen heute im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Wiedererrichtung des Bistums Dresden-Meißen 1921 veranstaltete.

21. Januar 2021

Digital im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski am 8. Februar

Am Montag, 8. Februar 2021 um 19.00 Uhr bietet die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen ein digitales Gespräch mit dem Theologen Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, an. Gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern sollen durch die Corona-Pandemie aufgeworfene Fragen rund um Solidarität und das gesellschaftliche und globale Miteinander diskutiert werden.

13. Januar 2020

Ein Rückblick auf neun Veranstaltungen zum Beginn des neuen Jahres

Die Winterakademie in Schmochtitz hat eine lange Tradition. Doch bei der diesjährigen Auflage ging die Veranstaltung neue Wege. Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen und das Bildungsgut Schmochtitz Sankt Benno veranstalteten aus Anlass des Bistumsjubiläums vom 6. bis 9. Januar einen öffentlichen Online-Marathon mit dem Thema „Zeugnis in der Zeit. Dynamik des Christlichen im Bistums Dresden-Meißen“.

12. Januar 2021

Neue Podcast-Episode zur Triage in Deutschland

 

Angesichts des weiterhin hohen Belastungsgrads des medizinischen Systems aufgrund der aktuell circa 6.000 intensivbehandlungsbedürftigen Patienten diskutiert „Mit Herz und Haltung“, der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, mit der heute erscheinenden Episode Triage-Entscheidungen.

07. Januar 2020

Pastoraltheologische Analysen zum Lebensgefühl in der Lockdown-Zeit

Auf Basis einer großen interkontinentalen Online-Umfrage fasst Prof. Paul M. Zulehner, katholischer Priester und emeritierter Professor für Religionssoziologie, die Eindrücke aus den Bevölkerungen zum Pandemieverlauf und den damit einhergehenden Einschränkungen pastoraltheologisch in der heute veröffentlichten Episode des Akademiepodcasts „Mit Herz und Haltung“ zusammen. Am Montag erscheint im Verlag Patmos die Analyse als Sachbuch.

05. Januar 2020

Bischöfe diskutieren online aus Anlass des Bistumsjubiläums über Ökumene im 21. Jahrhundert

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bistums Dresden-Meißen diskutieren am Sonnabend, dem 9. Januar, um 19.30 Uhr Bischof Bertram Meier (Augsburg) und Landesbischof Christian Stäblein (Berlin) unter dem Titel „Gemeinsam Zeugnis geben? Ökumene im 21. Jahrhundert“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Winterakademie statt, die in diesem Jahr pandemiebedingt online ausgetragen wird. Bereits 16.15 Uhr referiert Bischof Meier etwa 60 Minuten über „Katholizismus morgen. Wie viel Kirche braucht die Welt?“

29. Dezember 2020

Montgomery und Bormann für Privilegierung von Geimpften

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, der Vorsitzende des Vorstandes des Weltärztebundes und Ehrenpräsident der Bundesärztekammer, spricht sich im Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, "Mit Herz und Haltung", für eine Privilegierung von Geimpften aus, wenn die Immunität durch Impfung klar sei: "Dann sollen die Leute auch Privilegien haben. Das wird vielleicht den einen oder anderen Zögernden bei der Impfung auch noch dazu bringen, dass er sich überlegt, sich doch noch impfen zu lassen." 

25. Dezember 2020

Weihnachten in der zerbrechlichen Existenz

Vom Mittelpunkt aus ist alles erreichbar. Schnell versucht der Mensch, diese Position einzunehmen. Was, wenn Liebe diesen
Egoismus und die Angst und Gleichgültigkeit überwindet? Was, wenn im Sterben dieser Zeit tieferes Leben aufscheint, weil Gott sich sehnt, Mensch zu sein?

Text: Prof. Dr. Tomáš Halík, Prag
Übersetzung: Markéta Barth, Radolfzell
Gemälde: Michael Triegel

 

 

Das Fest der Geburt Jesu Christi ist für uns nicht eine fromme Erinnerung an den Geburtstag eines großen Menschen aus einer längst vergangenen Zeit, sondern eine Botschaft, die etwas Wesentliches über den Menschen als solchen aussagt, über unser Menschsein – und auch über Gott und seine Beziehung zur Menschheit.

Größe und Freiheit

Das Wort »Gott« ist für viele Menschen zum Fremdwort geworden. Es klingt fern, verdächtig und weckt auch unangenehme Gefühle. »Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich’s aus, kein Gott zu sein!«, schrieb einmal der Philosoph Friedrich Nietzsche. Vielleicht hat er mit diesem Gedanken einen der Gründe dafür erfasst, warum für manche schon allein die Idee Gottes unangenehm und nicht annehmbar ist. Hinter der Behauptung von manchen Menschen, dass »Gott nicht ist«, steht nicht so sehr die Überzeugung, dass die Wissenschaft über die Existenz eines sochen Wesens nichts aussagen kann, sondern vielmehr das Gefühl, dass es Gott nicht geben darf.

Er wäre mein Konkurrent; er würde meine Größe und meine Freiheit einschränken – mit anderen Worten: Er würde mir nicht erlauben, Gott zu sein.

Ist nicht die Versuchung, Gott zu sein, etwas, das tief im Herzen eines jeden Menschen schlummert? Die Bibel erzählt uns auf ihren ersten Seiten, dass es dem Menschen – kaum, dass er aus dem Staub der Erde aufgestanden war – nicht genügt hat, dass er als Abbild und Gleichnis Gottes erschaffen wurde. Er wollte wirklich Gott sein; er wollte sich an die Stelle Gottes stellen; er wollte Gut und Böse erkennen, um darüber entscheiden zu können, was gut und böse ist, um über das Gute und das Böse frei verfügen zu können.

Gott zu sein, Gott von seinem Platz zu verdrängen und sich selbst auf diesen Platz zu stellen, so zu tun, als ob man Gott sei – diese verlockende Vorstellung erregt die menschliche Fantasie. Eigentlich ist jede böse menschliche Tat dadurch böse, weil sie faktisch dieser Sehnsucht zum Durchbruch verhilft: auf niemanden Rücksicht zu nehmen; selbst derjenige zu sein, der nach
eigenem Belieben entscheiden darf, was gut und was böse ist; derjenige zu sein, der Regie führt über sein Leben und das Leben der anderen Menschen – das Bestreben, der Mittelpunkt von allem zu sein. Dieser menschliche Stolz zieht sich in vielen Ausdrucksformen durch die ganze Menschheitsgeschichte; er ist die wesentliche, »existenzielle« Lüge, weil sich der Mensch damit für etwas ausgibt, das er nicht ist und nicht sein kann. Er verlässt den Platz, der für ihn gemäß der Schöpfungsordnung vorbehalten war.

Und auf einmal hören wir aus der Stille der Weihnacht eine ganz verstörende Botschaft: dass im Herzen Gottes eine andere Sehnsucht ist – die Sehnsucht, Mensch zu sein. Das Wesentliche an der weihnachtlichen Botschaft ist der Satz, dass das Wort Fleisch wurde. 

Das Wort, das am Anfang bei Gott war, das Gott war, wie wir im Prolog des Johannesevangeliums lesen; das Wort, durch das Gott sich ganz selbst entäußern wollte – ist Mensch geworden. Gott, der für uns zunächst fern und unbegreiflich ist, der alles übersteigt, dieser Gott will sich verständlich machen: Er sendet sein Wort. Er gibt sein Wort den Menschen und nimmt es nicht zurück. Jenes schöpferische Wort, voll von Leben und Kraft, das Wort, durch das alles geworden ist, was geworden ist. Das Wort, das von den Propheten getragen wurde. Das Wort, durch das sich Gott mitteilt und teilt, dieses Wort schreitet durch die Heilsgeschichte hindurch. Und die letzte, endgültige und vollkommene Gestalt dieses Wortes ist das Menschsein Jesu Christi.

Über dem Kind, das im Stall von Bethlehem geboren wurde, steht der göttliche Stern. Jesus von Nazareth, sein Menschsein – auch in der Gestalt der kindlichen Ohnmacht – ist die Fülle der Selbstentäußerung Gottes. Der Gott, von dem unser Glaube spricht, ist nicht mehr ein ferner Gott: es ist der Emanuel, der Gott mit uns. Der Gott, der als einer von uns mit uns sein wollte.

Gott prägt unser Menschsein, indem er sich selbst entäußert. Das Menschsein ist der heilige Ort, an dem uns Gott begegnet. Es muss etwas unfassbar Großes sein, ein Mensch zu sein, wenn selbst Gott Mensch sein will!

Würde und Wert

In diesem weihnachtlichen Glauben sagen wir, dass jeder, der sein eigenes Menschsein und das Menschsein der anderen als eine Gabe und Berufung dankbar und verantwortlich annimmt, bereits dadurch Gott begegnet.

Gott ist immer dort, wo der Mensch ist – auch diese Hoffnung ist Bestandteil unseres weihnachtlichen Glaubens. Und auch deshalb sind wir verpflichtet, die Größe und die Würde des Menschen, seine Rechte und seine Freiheit zu verteidigen. Im Namen dieses weihnachtlichen Glaubens sagen wir »NEIN« zu allen Versuchen, den Wert des Menschen herabzusetzen und den Wert des Menschen geringzuachten. Im Namen dieses weihnachtlichen Glaubens sagen wir, dass kein Mensch in der Welt diskriminiert werden darf – weder aufgrund seiner Herkunft, Religion, politischen Einstellung oder Zugehörigkeit zu einer Nation. Im Namen dieses weihnachtlichen göttlichen Vertrauens in den Menschen wollen wir alle, die verzweifeln und darüber nachdenken, sich das Leben zu nehmen, an die Größe und Schönheit des Menschseins erinnern. Das menschliche Leben – jedes, auch das zerbrechlichste, auch das, welches noch im Schoß der Mutter verborgen ist – ist heilig. Es ist eine große Sache, ein Mensch zu sein, sagt uns die Botschaft der Weihnacht.

Weihnachten ohne Verachtung

Bedeutet dies vielleicht, dass wir das Christentum auf einen »bloßen« Humanismus reduzieren? Nein. Mensch und Gott, Gott und Mensch, gehören zusammen – sagt uns die Botschaft der Weihnacht. So wie die Geschichte des göttlichen Wortes unvollendet geblieben wäre, wenn das Ereignis der Inkarnation nicht eingetreten wäre, so ist auch der Mensch ohne Gott nicht komplett.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist: Die Wahrheit dieses biblischen Wortes erleben wir gerade an Weihnachten sehr lebendig. Der Mensch soll sich nicht isolieren; er soll sich nicht von anderen Menschen isolieren, auch nicht von Gott. Wenn sich der Mensch in sich selbst einschließt, besonders in der stolzen Sehnsucht, Gott zu spielen, beschädigt er dadurch sich selbst und handelt gegen die Ordnung der Schöpfung. Wenn er den Weg zu Gott findet – wenn auch in kleinen Schritten, vielleicht geführt von jenem weihnachtlichen Duft des Heiligen, vielleicht dadurch, dass er auch die menschliche Seite von Weihnachten ohne Verachtung annimmt, aber vor allem dadurch, dass er sein eigenes Menschsein ganz auf sich nimmt und das Menschsein der anderen achtet – dann wird jene gestörte Ordnung und jener Friede erneuert.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist: Die Wahrheit dieses Satzes spüren viele Menschen an Weihnachten dieses außerordentlich schweren Jahres am eigenen Leibe. Viele Menschen sind in dauerhafter Trennung von ihren Liebsten, in Krankenhäusern oder in der Quarantäne. Viele Menschen sind einsam, weil der Tod ihnen nahestehende Menschen genommen hat. Viele Plätze bleiben am Weihnachtstisch leer. Nur wenige können die Festtage dieses Jahr so feiern, wie sie es die Jahre über gewohnt waren, oder wie sie es sich wünschen würden.

Wir haben bis jetzt über die Größe des Menschseins gesprochen. Das Vertrauen in den unermesslichen Wert und die Würde jedes menschlichen Wesens ist Bestandteil unseres Glaubens. Wir dürfen jedoch auch die Zerbrechlichkeit und die Verletzbarkeit der menschlichen Existenz nicht vergessen. Gerade an den zweiten Teil der Wahrheit über den Menschen haben uns die Ereignisse dieses Jahres erinnert. Noch vor einem Jahr konnte sich wahrscheinlich niemand vorstellen, dass ein unscheinbarer, unsichtbarer Virus die Welt mehr umwälzen wird als grausame Kriege, dass er den Weg auch zu den fernsten Ländern und Nationen finden wird, dass er nicht nur Einzelne, sondern auch ganze Staaten treffen, Wirtschaftssysteme erschüttern, in die politische Entwicklung und in das kulturelle Leben eingreifen wird.

Ja, diese Erfahrung hat auch unser religiöses Leben, unseren Glauben berührt. In Zeiten von Katastrophen finden sich immer Menschen, die ihr Gottesbild als Erklärung anbieten – das Bild eines rachsüchtigen, verärgerten Gottes, der grausame Strafen herabschickt. Auf das Geheimnis des Bösen und des Leids bieten sie einfache Antworten: Es ist die Strafe Gottes, die Strafe für diejenigen, die diese Menschen hassen oder vor denen sie Angst haben. Ihr Gott ist das Instrument ihrer Rachsucht. Lesen wir das Buch Ijob, das eine leidenschaftliche Polemik mit dieser blasphemischen Auffassung von Gott darstellt. Auch Jesus lehnte es ausdrücklich ab, hinter jedem Unglück und jedem Leid eine Strafe Gottes zu sehen.

Heilig und hoffend

Suchen wir Gott nicht in den Stürmen der Katastrophen, in den Fluten des Unglücks, in den todbringenden Erdbeben, die viele Sicherheiten erschüttern. Lauschen wir vielmehr seiner Stimme im leisen Hauch des menschlichen Mitgefühls, in den Äußerungen der solidarischen Hilfe. Gott ist in unserer Welt vor allem in den Akten der menschlichen Liebe, des Glaubens und der Hoffnung anwesend.

Gott ist das, was in der Liebe heilig und bedingungslos ist. Das Jahr 2020 hat die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz gezeigt; es hat in unsere Welt viel Schmerz und große Ängste hineingetragen. Es hat jedoch auch viele Zeugnisse einer aufopfernden Liebe gebracht, welche die Angst, die Gleichgültigkeit und den Egoismus überwindet. »Ubi caritas, Deus ibi est« – wo die Liebe ist, dort ist Gott, singen wir während der österlichen Liturgie. Denken wir daran – auch an Weihnachten.

24. Dezember 2020

Weihnachten im Jahr 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Akademie,

was macht den Menschen zum Menschen? Sicher ist es die Fähigkeit, zum eigenen Handeln auf Abstand zu gehen, es zu reflektieren und zu beurteilen, ob es gut oder schlecht war. Was aber, wenn der Mensch nicht nur theoretisch weiß, sondern im Tiefsten verstanden hat, dass er ein verletzliches Wesen ist, das einen Beginn und ein Ende hat? Unverschuldet und unaufhaltsam zugleich. Jedem Prozess des Werdens wohnt bereits das Vergehen inne. In der Freude über das Geschaffene scheint zugleich der Schmerz über das Vergehende auf.

21. Dezember 2020

Eine ethische und medizinische Einschätzung zu den Herausforderungen der Impfung

Aus Anlass der Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur über die Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs veröffentlicht „Mit Herz und Haltung“, der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, eine neue Episode. Es diskutieren Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Vorstandes des Weltärztebundes und Ehrenpräsident der Bundesärztekammer, und Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Professor für Moraltheologie und Mitglied des Deutschen Ethikrates, über die Kriterien der Impfpriorisierung, mögliche Privilegien für Immune und den voraussichtlichen Pandemieverlauf im kommenden Jahr.

21. Dezember 2020

Online-Tagung „Voll(e) Macht? Kirchliche Synodalität im 21. Jahrhundert“

Wie geht Synodalität in der katholischen Kirche? Danach fragt eine wissenschaftliche Tagung, die das Theologische Forschungskolleg der Universität Erfurt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und dem Katholischen Forum im Land Thüringen am Freitag, 22. Januar 2021, veranstaltet. Sie steht unter der Überschrift „Voll(e) Macht? Kirchliche Synodalität im 21. Jahrhundert“, findet digital statt und beginnt um 9 Uhr.

10. Dezember 2020

Schmochtitzer Winterakademie geht online

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Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen und das Bildungsgut Schmochtitz Sankt Benno starten aus Anlass des Bistumsjubiläums am 6. Januar 2021 einen öffentlichen Online-Marathon. Neun Vorträge und Debatten stehen bis zum 9. Januar 2021 unter dem Thema „Zeugnis in der Zeit. Dynamik des Christlichen im Bistum Dresden-Meißen“. Als Referenten haben der Berliner evangelische Landesbischof Christian Stäblein, Caritas-Vorstand Eva Maria Welskop Deffaa sowie dem Augsburger Bischof und Ökumene-Experte Dr. Bertram Meier zugesagt.

16. November 2020

Sonderheft des Verlags Herder veröffentlicht

Dresden, 16.11.2020: Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen veröffentlicht im Herder Verlag die Sonderpublikation der Reihe „Herder Thema“ mit dem Titel „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“. Die Publikation ist angelegt als Dokumentation der gleichlautenden interdisziplinären Tagung, die in der vergangenen Woche mit über 400 Teilnehmenden als digitale Veranstaltung bundesweit Interesse hervorgerufen hatte.

13. November 2020

Abschluss der Tagung „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“

Leipzig, 13. November 2020: Mit einer Pressekonferenz schlossen Bischof Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen), Bischof Dr. Genn (Münster), Dr. Katharina Anna Fuchs (Rom) und Prof. Dr. Myriam Wijlens (Erfurt) die zweitägige digitale Tagung „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“ ab.

Bischof Timmerevers formulierte deutlich: „Wenn wir den geistigen und spirituellen Missbrauch thematisieren, nehmen wir keinen Deut von der Schwere der Schuld beim sexuellen Missbrauch. Dazu müssen wir stehen, aufklären und künftig verhindern. Die geistliche Begleitung von Menschen ist zu wichtig für uns als Religionsgemeinschaft, als dass wir auf einen Reflexionsprozess warten können, der uns von außen angetragen wird. Es geht nicht um den Schutz der Institution, denn: Der Schutz der Person ist zu wichtig, als dass wir geistlichen Missbrauch im Raum unserer Kirche unreflektiert lassen könnten.“ Es brauche zuerst den Empathiewechsel als katholische Kirche und den Blick aus Sicht der Betroffenen. „Wenn wir zuerst fragen, welche Konsequenzen wir als Institution bekommen, verhindern wir den angemessenen Umgang mit Betroffenen“, so der Bischof.

Zudem benannte Bischof Timmerevers konkrete Schritte, wie das Thema des geistigen Missbrauchs künftig im Bistum Dresden-Meißen aufgearbeitet werden solle:

- Arbeitsgruppe einrichten: Kriterien zur Definition geistlichen Missbrauchs und Verfahren im Umgang mit den Betroffenen entwickeln

- Ansprechpersonen beauftragen und benennen

Darüber hinaus ist es dem Bischof von Dresden-Meißen ein Anliegen, in der Deutschen Bischofskonferenz zu einem abgestimmten Umgehen mit der Thematik kommen. „Lassen Sie uns den Marathon gemeinsam begehen. Es wird eine weite Strecke zur Freiheit.“

Den Betroffenen Glauben schenken

12. November 2020

Neue Podcast-Folge widmet sich dem Missbrauch an Ordensfrauen in der Weltkirche

Dresden, 12.11.2020 Der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen „Mit Herz und Haltung“ greift in seiner aktuellen Folge das Thema des sexuellen Missbrauchs an Ordensfrauen auf. Das ist ein Problem, dem sich die katholische Kirche weltweit stellen muss.

12. November 2020

Geistiger und geistlicher Missbrauch im interdisziplinären Fokus

Leipzig, 12.11.2020:   Bischof Heinrich Timmerevers eröffnet die Tagung „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“ in der Leipziger Propstei. Die zweitägige, digitale Tagung mit über 400 Teilnehmenden versammelt bis morgen medizinische, rechtswissenschaftliche und theologische Perspektiven zum Thema.

12. November 2020

Bischof Timmerevers fordert Aufarbeitung Geistlichen Missbrauchs

Dresden, 12.11.2020: Im Vorfeld der am heutigen 12. November beginnenden Tagung „Gefährliche Seelenführer?“ fordert Bischof Heinrich Timmerevers auf, das Thema geistiger und geistlicher Missbrauch anzugehen. In einem Gastbeitrag auf katholisch.de spricht er über seinen Artikel „Der Gottesbeweis“, der in der aktuellen Ausgabe der Herder Korrespondenz erschienen ist. Er ruft darin auf, Geistlichem Missbrauch entschieden zu entgegnen und die Perspektive der Betroffenen ernst zu nehmen. Die Katholische Kirche habe die Aufgabe, Menschen bei ihrer Suche nach Gott zu begleiten. Hier bedürfe es besonderer Sensibilität, das geschenkte Vertrauen freiheitlich zu achten und emphatische Seelsorge zu leisten. Betroffene Geistlichen Missbrauchs berichten, dass ihr Glaube an einen liebenden Gott nachhaltig beeinträchtigt wurde.

30. Oktober 2020

Drei Perspektiven auf eine Enzyklika

Mit der neuen Enzyklika "Fratelli tutti. Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft" hat Papst Franziskus über die Grenzen der Katholischen Kirche hinweg für Aufsehen gesorgt. Unser Podcast 'Mit Herz und Haltung' analysiert in drei Folgen aus drei verschiedenen Perspektiven das eine Schreiben:

30. Oktober 2020

SWR 2 über die Kirchen in Ostdeutschland

Vermittler, Impulsgeber und Sinnstifter - beim Feature von SWR2 schilderte Thomas Arnold, wie wir unsere Arbeit in Sachsen verstehen.
Den ganzen Beitrag von Ine Dippmann zum Anhören hier.

29. Oktober 2020

Im Akademie-Podcast: Magdeburger Bischof blickt auf die Zukunft der Ökumene

Dresden/Magdeburg. In der neuen Folge des Podcasts „Mit Herz und Haltung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen ist Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg und Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, im Gespräch mit der Journalistin Dr. Karin Wollschläger (KNA). Die Episode „Einsam am Tisch des Herrn?“ im Vorfeld des diesjährigen Reformationstages fragt angesichts letzter Differenzen in dem Miteinander christlicher Kirchen nach den Herausforderungen und der Zukunft der Ökumene.

29. Oktober 2020

Bildungsgut Schmochtitz Sankt Benno und Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen sagen Präsenzveranstaltungen ab

Das Bildungsgut Schmochtitz und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen haben aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Zahlen zum Corona-Virus im Freistaat entschieden, alle eigenen Präsenzveranstaltungen vorerst bis zum 30. November 2020 abzusagen.

15. Oktober 2020

Katholische Akademie trifft mit Hospiz zusammen und diskutiert über die Menschenwürde am Lebensende

Dresden, 16.10.2020: Seit einer Woche hat Dresden sein erstes stationäres Hospiz: Das Marien-Hospiz am St Joseph-Stift. Die selbst gesetzte Maxime des Hauses ist es, den Gästen auch im Sterben ein gutes Leben zu ermöglichen. Auf dem Weg zum Ende des Lebens sehnt sich jeder Mensch danach, mit Respekt behandelt zu werden. Häufig stehen dem aber eine Ökonomisierung des Gesundheitssystems und eine Tabuisierung der Thematik im gesellschaftlichen Alltag entgegen.

12. Oktober 2020

Nachlese zu einer Veranstaltung mit Pater Dr. Anselm Grün OSB

Chemnitz, 12.10.2020  Am 8. Oktober 2020 fand in St. Johannes Nepomuk, Chemnitz, ein Vortrahsabend mit Pater Dr. Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach, statt. Im Foyer ist ein mobiler Verkaufsstand für Bücher aufgebaut. Von vielen Bucheinbänden schaut mich das Gesicht des Verfassers an. „Mut zur Entscheidung“ lautet der Titel des neuen Buches von Pater Anselm Grün. Dies ist auch das Thema des heutigen Abends.

Gespanntes Zuhören bestimmt die Atmosphäre in der Kirche. Pater Anselm Grün referiert mit Struktur, in dem er erzählt. Er spricht über Entscheidungen, die Jede und Jeder fällen muss.  Er betont das dahinterliegende lohnende Ziel: Es gilt in das eigene Ich hineinzuwachsen, dem eigenen Impuls zu folgen. Den eigenen Weg zu gehen und nicht den Weg, den alle gehen. In diesem Sinne deutet er das Wort Jesu vom schmalen und vom breiten Weg.

Warum fällt es uns mitunter schwer, sich zu entscheiden? Manche möchten eine perfekte Entscheidung treffen. Oder sie vergleichen ihre Entscheidung und denken: Der andere Weg wäre bestimmt besser gewesen. Doch das entzieht uns Lebensenergie. Auch auf Umwegen lernen wir. Jede Entscheidung ist begrenzt. Sie gilt nur für eine Sache jetzt im Leben. Wer sich entscheidet, macht sich auch angreifbar. Er kann kritisiert werden. Manche möchten das vermeiden. Oder sie wollen sich alle Türen offenlassen. Sie werden am Ende nur verschlossenen Türen finden. Mitunter liegen lebensgeschichtliche Gründe hinter dem fehlenden Mut zur Entscheidung.  Menschen haben als Kinder zu wenig väterliche Ermutigung erlebt. Jetzt scheuen sie das Risiko. Doch wir können mit anderen väterlichen Personen nachlernen, das Vaterbild in uns stärken, auch in der Beziehung zu Gott als Vater.

13. Oktober 2020

Café Hoffnung setzt innerkirchlich Zeichen

Wie gehen wir, besonders als Christinnen und Christen mit Rassismus um, der uns im Alltag begegnet? Dieser Frage stellte sich am Dienstag, 13. Oktober 2020, die Dresdner Pfarrei „Selige Märtyrer vom Münchner Platz“. Das Café Hoffnung der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen lud zur Veranstaltung mit dem Titel „Rassismus als Herausforderung für Theologie und Kirche“ ein. Dominik Gautier, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Evangelische Theologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, brachte in einem Vortrag seine Erfahrungen aus dem Bereich der antisemitischen und rassismuskritischen Religionspädagogik und Theologie ein.

13. Oktober 2020

Katholische Akademie setzt Dialog-Format mit prominenten Gästen fort

Dresden/Schmochtitz (Bautzen), 13.10.2020: Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen setzt mit ihrem Format SachsenSofa ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort und engagiert sich damit weiterhin für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Den Auftakt dazu bildete am Wochenende der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bildungsgut Schmochtitz Sankt Benno anlässlich der Überreichung der Bundeserntekrone.

27. Oktober 2020

Drei aktuelle Online-Gesprächsabende

LEIPZIG/ERFURT (11. Oktober 2020). Wie hat die Corona-Pandemie unser Miteinander in der Gesellschaft und ganz speziell in den Diaspora-Kirchen in Ostdeutschland und andernorts beeinflusst und verändert? Diesen Fragen gehen Expert*innen, Theolog*innen und Seelsorger*innen im Herbst 2020 in drei öffentlichen Online-Talkrunden auf der Videokonferenz-Plattform Zoom auf den Grund. Veranstaltet werden die Online-Podien vom Netzwerk “die pastorale!” in Kooperation mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP). 

11. Oktober 2020

Frank-Walter Steinmeier würdigt Engagement des Café Hoffnung

Bautzen. Der unkonventionelle Einsatz des Café Hoffnung im interkulturellen und interreligiösen Bereich erhielt Anerkennung durch den Bundespräsidenten: Bei herbstlichem Sonnenschein war das Café Hoffnung am gestrigen Sonntag bei der Übergabe der Bundeserntekrone an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bildungsgut Schmochtitz vor Ort. Der Bundespräsident nahm sich vor dem live übertragenen Fernsehgottesdienst spontan die Zeit, einen frisch gebrühten Cappuccino zu trinken und sich zum Projekt gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer, und dem Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, zu informieren. Der Bundespräsident war vor allem von der  Interkulturalität, die das Projekt-Team auszeichnet, angetan. Bischof Heinrich Timmerevers: „Wir kommen durch dieses Projekt explizit im ländlichen Raum mit den Menschen ins Gespräch. Wichtig ist uns, dass Kirche auch dort vor Ort ist, wo andere sich zurückziehen. Das erfordert Kreativität und neue Formen. Wir sind dankbar, dass Kirche und das Land Sachsen sich mit solchen Initiativen gemeinsam für das gesellschaftliche Miteinander einsetzen.“

16. September 2020

Musikalischer Auftakt zur Reihe „Als gäb´s kein Morgen“ im Dresdner Hospiz

Eigentlich wollte Florian Ostertag sein zehnjähriges Bühnenjubiläum mit einer Tournee feiern. Doch dann kam Corona! Die Pandemie stellte und stellt nach wie vor eine Herausforderung für die Gesellschaft, die Kirchen und Institutionen und eben auch für die Kunstschaffenden dar. Was hoffnungsvoll aus dieser Zeit gewonnen werden kann, sind Solidarität und Kreativität. So lud die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen am 15. September 2020 den Multiinstrumentalisten Florian Ostertag für ein kleines Konzert für 25 Personen nach Dresden ein. 

29. Oktober 2020

Tagung an der TU Dresden

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass rechter und rechtsextremer Populismus ein breites Spektrum von Menschen auch jenseits gängiger ‚Nazi‘-Klischees erreicht und beeinflusst. Auch christliche Gemeinden können sich diesem Phänomen nicht entziehen. Daher widmet sich der Fachtag Theologie und Politik am 29. Oktober 2020 dem Thema „Völkische Versuchungen und ihre theologischen Aspekte“. Neben dem Institut für Katholische Theologie der TU Dresden sind auch die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen, die Evangelische Akademie Meißen sowie das Kulturbüro Sachsen an der Organisation beteiligt. In Vorträgen, Workshops und einer vertiefenden Gesprächsrunde geht es unter anderem um völkische Tendenzen im Christentum der Gegenwart und die Gemeinsamkeiten von Verschwörungserzählungen und Populismus. 

02. September 2020

Begegnung mit Herz und Haltung

Zum Sommerausklang veröffentlicht die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen ihr neues Programm für Herbst und Winter 2020. „Wir freuen uns, Sie damit wieder persönlich begrüßen zu dürfen und in Austausch mit Ihnen zu treten“, so Akademiedirektor Dr. Thomas Arnold. Die Katholische Akademie bietet in gewohnter Weise verschiedene Formate zu aktuellen gesellschaftlichen, aber auch innerkirchlichen Themen. Wichtiger Schwerpunkt bleibt dabei die Verortung in den Regionen.

01. September 2020

Projekt der Katholischen Akademie lädt zum Teilen von Wendeerfahrungen ein

Wo findet sich in unserer heutigen städtischen Landschaft noch eine Telefonzelle? Ab September im Foyer der Dreikönigskirche! Das Telefonhäuschen lädt die Besucherinnen und Besucher im Haus der Kirche ein, ihre persönlichen Erfahrungen rund um Friedliche Revolution und politische Wende als Video aufzunehmen. Akademiedirektor Dr. Thomas Arnold fordert die Menschen auf, ihre Erfahrungen zu teilen: „Dass wir heute in einer lebendigen, liberalen Gesellschaft leben, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist unsere Chance, aus den Brüchen der Gesellschaft zu lernen.“

31. August 2020

30. Podcast-Folge „Mit Herz und Haltung“ widmet sich dem Thema Machtmissbrauch

Der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen greift in seiner nunmehr 30. Folge das komplexe und mit leidvollen Erfahrungen verbundene Thema Macht und Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche auf.

26. August 2020

Chemnitz zwei Jahre nach den Ausschreitungen

Der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen greift in einer neuen Folge die gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz vom August/September 2018 auf. Nachdem ein Mann durch Messerstiche tödlich verletzt worden war, riefen rechte und rechtsextreme Gruppen aufgrund des mutmaßlichen Migrationshintergrunds des Täters zu Demonstrationen auf. Diese gerieten außer Kontrolle und die sächsische Polizei sowie Medienvertreter*innen in die Kritik. Als Gegenreaktion fand unter anderem ein Konzert mit bedeutenden Künstler*innen gegen Rechtsextremismus unter dem Motto „Wir sind mehr“ statt.

In der neuen Podcast-Folge nach der Sommerpause spricht Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit Beate Neuss, emeritierte Politikprofessorin der TU Chemnitz, zu den Geschehnissen im Spätsommer 2018. Ine Dippmann, freie Hörfunkjournalistin und Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes in Sachsen greift das Gespräch mit ihren Einschätzungen auf.

Die Podcast-Folge schaut zurück und die Gäste diskutieren mit etwas Abstand darüber, warum die Situation eskalierte, was sich daraus für die Zukunft lernen lässt und wie Chemnitz heute mit den Ereignissen von 2018 umgeht.

02. Juli 2020

“Ich heiße Dora und arbeite seit Anfang 2019 bei der Katholischen Akademie in Dresden. Ich habe sehr vielfältige anderthalb Jahre  hinter mir. Auch wenn es manchmal herausfordernd war, kann ich wohl sagen, dass die Arbeit hier immer viel Spaß gemacht hat. Ich habe gelernt, wie ein gut funktionierendes Team arbeitet, wie die Organisation großer Veranstaltungen geht und wie ich Teil einer solchen Einheit werden konnte. Diesen Tatsachen ist es zu verdanken, dass ich während meiner Akademiezeit auch über mich selbst viel gelernt habe, was ich für mein ganzes Leben mitnehme.”

Hast du auch Lust, Dich einem dynamischen, proaktiven Team anzuschließen? Würdest du gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr machen und viele neue Erfahrungen und Erlebnisse für ein ganzes Leben sammeln? 

Du bist flexibel, offen und würdest gerne als Teil eines tatkräftigen  Teams arbeiten? Dann bist du an der richtigen Stelle!

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen bietet im schönen Dresden im Haus der Kathedrale eine FSJ Stelle an. 

Zu den Aufgaben gehört neben Büroarbeit, Teilnahme und Hilfe beim Organisieren von Veranstaltungen auch die Unterstützung bei Projekten oder Zuarbeiten innerhalb der fünf verschiedenen Foren. Gerne kannst du auch eigene Ideen einbringen.

Weitere Infos über uns findest du unter www.ka-dd.de. Oder mehr Details erfährst du bei Claudia Nowakowski. (claudia.nowakowksi@bddmei.de).

Die Anmeldung und Bewerbungsunterlagen findest du auf der Internetseite der Caritas Dresden: www.freiwillig-in-sachsen.de

 

Wir freuen uns auf Dich!

 

 

 

18. Juli 2020

Unser Hygienekonzept zur Corona-Pandemie

Wir wollen, dass Sie bei unseren Veranstaltungen sicher sind. Deswegen haben wir auf Grundlage der säschsischen Verordnungen sowie der Standards anderer Hygienekonzepte Maßnahmen ergriffen, damit wir Ihnen den größtmöglichen Schutz bieten, im Rahmen unserer Veranstaltungen gesund zu bleiben.

Alle Details hier!

18. Juli 2020

Café Hoffnung lädt in Limbach-Oberfrohna zum Austausch ein

Limbach-Oberfrohna, 16.07.2020 Am Samstag, 18. Juli 2020, macht das Café Hoffnung Halt in Limbach-Oberfrohna. Das Team des Café Hoffnung lädt mit seinem Fahrrad-Mobil mitsamt aufgebauter Siebdruck-Kaffeemaschine die Marktbesucher des Bauernmarktes zwischen 9 bis 13Uhrauf einen Kaffee und Gespräche ein. Anliegen ist, den christlich-islamischen Dialog zu vertiefen, Grundlagen für gegenseitige Akzeptanz zu schaffen und das Verständnis für multikulturelle Identitäten zu fördern.

17. Juli 2020

Das Gewinnspiel zu unserem Podcast "Mit Herz und Haltung"

So einfach geht es: Tragen Sie Ihren Namen ins Formular hier ein, stimmen Sie den Teilnahmebedingungen (siehe unten) zu und schon haben Sie die Chance auf eines der vier Bücher unseres Sommer-Specials:

16. Juli 2020

Mit Abschluss des Büroumbaus bietet die Katholische Akademie gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie 1:1 Concerts an

Am Samstag, den 18. Juli 2020, lädt die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie ab 14.30 Uhr zu  1:1 CONCERTS ein einer zehnminütigen, wortlosen musikalischen Begegnung zwischen einem Hörer und einem Musiker  – und das auf ungewöhnlichem Terrain: Denn in den vergangenen Monaten verließen die Mitarbeitenden nicht nur wegen der Corona-Pandemie ihre Büroräume, sondern auch, weil diese derzeit umfangreich im Haus der Kathedrale renoviert werden. Das Bistum Dresden-Meißen gliedert mit dem aktuellen Umbau des Gebäudes das Haus neu und öffnet sich damit stärker für die Dresdner Gesellschaft. 

07. Juli 2020

Ein Hausbesuch bei den "Thinktanks" der Kirche

Bericht: Joachim Heinz (KNA)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Katholischen Akademien - wie ihre evangelischen Pendants - zum Wiederaufbau des politischen und gesellschaftlichen Lebens beitragen. Heute stehen sie vor anderen Herausforderungen.

11. Juni 2020

Akademie nimmt an Online-Debatte im Rahmen der Reihe "Aus der Krise lernen" teil

Geschlossene Kirchen, kein Gottesdienst, kein Chor: Die evangelischen und katholischen Kirchen waren unmittelbar von der Corona-Krise betroffen. Die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen gab es nur noch im Internet. Mittlerweile sind Versammlungen wieder möglich, aber stets mit der Gefahr, zum "Superspreader" des Virus zu werden. 

29. Mai 2020

Bedford-Strohm: „Diese Corona-Krise ist genau der Ort, wo wir als Kirchen etwas ganz Starkes zu sagen haben.“

In der aktuellen Folge des Podcasts „Mit Herz und Haltung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen sind der bayrische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sowie der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) Thomas Sternberg miteinander im Gespräch zum Thema „Kirchen und Corona: Selbstsuche statt Hoffnungsanker?“.

29. Mai 2020

Der Gastbeitrag ist in der ZEIT-Beilage Christ & Welt am 28. Mai 2020, Nr. 23/2020, S. 4 erschienen.

 

Gesprächsbereit. Grundsätzlich, zuhörend, interessiert« – dieses Plakat haben Anfang Mai zwei sächsische Politiker, Franziska Schubert (Grüne) und Stephan Meyer (CDU), zu einer Demonstration in Zittau mitgebracht, als der Missmut über die Einschränkungen der vergangenen Wochen die Straßen füllte. Angesichts der Herausforderungen bei den Entscheidungen in Zeiten der Pandemie sprach Annegret Kramp-Karrenbauer von einer »Charakterprobe« im Podcast »Mit Herz und Haltung« der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. 

17. Mai 2020

Die Pandemie ist keine üble Verschwörung technokratischer Tyrannen. Doch sie zeigt das wahre Gesicht vieler Menschen. Ein Gastbeitrag von Heinrich Timmerevers und Thomas Arnold.

Heizung aus, Tür zu, Schlüssel rum. Egal, ob Geschäfte, Büros oder Kirchen – innerhalb weniger Tage war das Land heruntergefahren. Was erst zwei Monate her ist, scheint inzwischen wie eine Erzählung aus einer längst vergangenen Zeit. 

20. Mai 2020

Veranstaltungsrogramm mit Einschränkungen

Nachdem die Sächsische Staatsregierungen Versammlungen wieder erlaubt hat, wird auch Ihre Akademie die öffentlichen Veranstaltungen wieder aufnehmen. Wir bitten um Verständnis, dass dies mit spürbaren Einschränkungen, Verhaltens- und Hygienemaßnahmen verbunden sein wird.

05. Mai 2020

Im aktuellen Podcast der Katholischen Akademie diskutiert die CDU-Vorsitzende mit Jesuitenpater Klaus Mertes

 Im aktuellen „Mit Herz und Haltung“-Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen sind die CDU-Vorsitzende und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kamp-Karrenbauer und Jesuitenpater Klaus Mertes miteinander im Gespräch zur Frage „Wie systemrelevant ist der Tod?“ Mit Blick auf die gegenwärtigen Herausforderungen der Corona-Pandemie betont die CDU-Bundesvorsitzende dabei: „Es ist nicht einfach, wenn man ganze Branchen mit politischen Beschlüssen stilllegt und damit auch die Existenzgrundlage für viele Menschen gefährdet oder Menschen in Alten- und Pflegeheimen, die sowieso schon unter Einsamkeit leiden, noch mehr einschränkt.“

01. Mai 2020

Erfolg des „lebendigen Bildungspodcasts“ bringt Katholische Akademie dazu, das Angebot zu erweitern

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen bietet mit ihrem neuen Debattenformat »Mit Herz und Haltung. Der lebendige Bildungspodcast« ab sofort zwei Mal wöchentlich vielfältige Perspektiven zu einem lösungsorientierten und konstruktiven Umgang mit der aktuellen Krisensituation.

28. April 2020

Sinnsuche mithilfe des neuen Bildungspodcasts

Freiberg/Dresden – Der neue Bildungspodcast „Mit Herz und Haltung“ gibt Auskünfte und eröffnet vielfältige Perspektiven in Zeiten der Corona-Pandemie. In der fünften erschienenen Folge äußert sich Prof. Dr. Jürgen Hoyer, Professor für Behaviorale Psychotherapie an der TU Dresden, zu Hamsterkäufen, Kontaktverboten und sozialer Isolation. Welche Ängste und psychischen Belastungen werden angesichts der gegenwärtigen Situation womöglich ausgelöst? Besteht darüber hinaus die Gefahr, dass sich in unserer Gesellschaft eine „schleichende Depressivität“ ausbreitet? Entscheidend sei es fachpsychologisch – so Professor Hoyer in der neuen Podcast-Folge – individuell ein „Gefühl der Kontrolle“ angesichts der aktuellen Lage zurückzugewinnen, indem man „angenehm-sinnvollen Aktivitäten“ im Tageslauf nachgeht. Konkrete Tipps dies betreffend werden in der Folge näher erläutert.

08. April 2020

Katholische Akademie startet in der Krise lebendigen Bildungspodcast

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen startet heute, am 8. April, ihr neues Debattenformat »Mit Herz und Haltung. Der lebendige Bildungspodcast«. Künftig melden sich Expert/-innen verschiedener Fachrichtungen zu Wort und nehmen Stellung zu den wissenschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Fragestellungen unserer Zeit. Die Staffel von 10 Episoden widmet sich den aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie und fragt letztlich nach Gott in dieser Krise.

19. März 2020

Für das Projekt Café Hoffnung suchen wir Unterstützung

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen sucht eine Projektassistenz.

13. März 2020

Bischof-Benno-Haus und Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen sagen Veranstaltungen ab

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Zahlen zum Corona-Virus im Freistaat Sachsen haben die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in allen fünf Foren und das Bischof-Benno-Haus Schmochtitz entschieden, alle eigenen Veranstaltungen abzusagen – unabhängig von der geplanten Teilnehmerzahl.

30. März 2020

Akademie in Zeiten der Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Zahlen zum Corona-Virus im Freistaat Sachsen haben die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in allen fünf Foren und das Bischof-Benno-Haus Schmochtitz entschieden, alle eigenen Veranstaltungen abzusagen – unabhängig von der geplanten Teilnehmerzahl. Dies gilt - gemäß der staatlichen Allgemeinverfügungen - vorerst bis 19. April 2020.

Es ist uns ein Anliegen, dass die Gesundheit der Menschen in unserem Land Vorrang hat. Wir beobachten deswegen aufmerksam den weiteren Verlauf der Ausbreitung der Corona-Pandemie.

13. Februar 2020

Eine Debatte über Widerspruchs- und Zustimmungslösung

Am 15. Januar 2020 fand im Freiberger Novalisforums eine Veranstaltung zum Thema: „Selbstbestimmungsrecht ade? Zur Debatte über die Widerspruchslösung der Organspende“ statt. Die 35 Anwesenden im Hörsaal überraschten die Referentinnen Dr. Patricia Klein, Ärztliche Geschäftsführerin der Sächsischen Landesärztekammer sowie Dr. Noreen van Elk, Referentin u. a. für Lebensschutz und ethische Fragen am Katholischen Büro in Berlin, mit einer hohen Bereitschaft zur Organspende. Ungewöhnlich, da man in der allgemeinen Bevölkerung scheinbar eher auf Unaufgeklärtheit und Desinteresse trifft. Urängste, wie ein Ende als „menschliches Ersatzteillager“ oder die „Befürchtungen noch bei vollem Bewusstsein auf dem OP-Tisch zu landen“, lassen viele vor einer Bereitschaft zur Organspende zurückschrecken.

16. Januar 2020

Kaffeemobil aus dem Bistum Dresden-Meißen stärkt die Teilnehmenden am Synodalen Weg

Frankfurt/Main / Dresden: Wenn vom 30. Januar bis 1. Februar die über 200 Delegierten zur ersten Versammlung des Synodalen Weges in Frankfurt am Main zusammenkommen, können sie sich in den Pausen an einer fahrenden Kaffeebar aus dem Bistum Dresden-Meißen stärken: das “Café Hoffnung” bietet von Espresso bis Cappuccino jede Menge Koffein-Kicks zwischen gewiss anstrengenden Gesprächs- und Debattenrunden.

05. Dezember 2019

Vortrag von Joachim Gauck als Video-Podcast

Der Vortrag von Joachim Gauck ist ab jetzt als Video hier verfügbar.

11. November 2019

Forum zum lebenslangen Lernen für ein starkes Sachsen

Über 100 Experten der Weiterbildung diskutieren über zukünftige Strategie zum außerschulischen lebenslangen Lernen

In den letzten 30 Jahren hat sich ein großer gesellschaftlicher und technischer Wandel vollzogen. Um den ständig neuen Anforderungen im Beruf, im sozialen Umfeld und in der privaten Lebenswelt gerecht zu werden, ist ein permanenter Lernprozess notwendig. Wie das „Lebenslange Lernen“ optimal gestaltet werden kann, darüber diskutieren am kommenden Mittwoch (13. November) mehr als 100 Experten der Weiterbildung.

„Lebenslanges Lernen ist ein Teamsport, denn die Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam meistern. Wir müssen die Bürger fit machen. Wie wir die Menschen für neuartige Lehr- und Lernszenarien sensibilisieren können, wird eine große Rolle auf dem Fachforum spielen. Wir brauchen zukunftsorientierte Weiterbildungsangebote, um die gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen“, so Kultusminister Christian Piwarz.

22. Oktober 2019

Ideologie, Kunst, Vision „Der Weg der Roten Fahne“

Am 7. Oktober wurde die Open-Air Ausstellung „Ideologie. Kunst. Vision“ in der Schloss-Straße eröffnet. Sie setzt sich mit dem Wandbild am Kulturpalast „Der Weg der Roten Fahne“ auseinander, das dieser Tage 50 Jahre alt wird. Mit Ausstellung und einer Veranstaltungsreihe will sich die Gedenkstätte Bautzner Straße und ihre Projektpartner des Werte-Gehaltes des Wandbildes annehmen und in einer Zeit, die von vielen als orientierungslos empfunden wird, ins Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern über ihre Werte und Ideale kommen. Die Ausstellung ist noch bis zum 9. November zu sehen.

Die Projektpartner sind der Verein Denk Mal Fort! e. V., der Sächsische Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen und die OSTRALE. Zentrum für zeitgenössische Kunst.

10. Oktober 2019

Muslimische Lebenswelten in Sachsen

Reichenbach/V., 10.10.2019: Am Mittwoch, dem 16. Oktober, laden um 19 Uhr das Projekt „Café Hoffnung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und die Stadt Reichenbach im Vogtland zu einer gemeinsamen Veranstaltung in den Ratssaal der Stadt (Markt 1) ein. Das Podiums- und Publikumsgespräch zum Thema „Miteinander leben - Muslimische Lebenswelten in Sachsen“ greift die zunehmend hörbare Verunsicherung der Bevölkerung bezüglich des Islams auf. Es stellt die Frage nach seiner Ausrichtung und Auslebung auf sowie nach dem friedensstiftenden Potential dieser Religion.
 

Mit Miriam Taanin und Muawia Dafir hat der Moderator Ruben Enxing zwei Persönlichkeiten für das Gespräch gewonnen, die Einblicke in das Thema geben, sich aber auch offen den Fragen stellen werden.
 

Gefördert wird die Veranstaltung im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

10. Oktober 2019

Alte Telefonzelle wird virtueller Debattenort für Wendeerfahrung und Zukunftssehnsucht

Im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution von 1989 fragt die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen nach den Transformationsprozessen der vergangenen 30 Jahre: Was ist aus den Sehnsüchten von damals geworden? Welche Forderungen aus dieser Zeit sind gegenwärtig umgesetzt? Und wie lässt sich aus all diesen Erfahrungen die Zukunft gestalten?

17. Oktober 2019

Vortrag und Gespräch anlässlich des "Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut"

Seit 1992 haben die Vereinten Nationen den 17. Oktober zum „Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut“ erklärt.
Armut, Ausgrenzung und Benachteiligung von sozialen Gruppen gibt es auch im reichen Deutschland, und sie könnte perspektivisch stark zunehmen. Rund die Häle der heute Erwerbstätigen ist im Alter akut von Altersarmut bedroht. Das ist die unmittelbare Folge eines politisch gewollten Prozesses, sagen die Bestseller-Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne. Sie fordern einen radikalen Kurswechsel in der Altersversorgung. Denn eine gute Rente für alle ist machbar – gerecht und bezahlbar!

08. Oktober 2019

Neue Kunstinstallation und Veranstaltungsreihe „Sturzlage?!

Genau 30 Jahre nach der Einkesselung von Demonstranten auf der Dresdner Prager Straße und der Gründung der „Gruppe der 20“ wurde heute, am 8. Oktober 2019, in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) die neue Veranstaltungsreihe „Sturzlage?! Die Sehnsucht nach uns in der Veränderung“ vorgestellt. 

07. Oktober 2019

Eröffnung der Open-Air-Ausstellung mit Licht-Installation

Im 50. Jahr nach Eröffnung des Dresdner Kulturpalastes wird eine interaktive Ausstellung in der Dresdner Schloßstraße vom 7. Oktober bis 9. November 2019 die Debatte um das Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“ von Gerhard Bondzin und das dahinterliegende Geschichtsbild neu beleben und fortführen. Der 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution war für fünf Dresdner Kooperationspartner der Anlass, die Dresdnerinnen und Dresdner mit einer Ausstellung vor Ort einzuladen, gemeinsam über Werte und Ideale für das Zusammenleben in dieser Stadt nachzudenken.

Der bedeutende Großauftrag für baubezogene Kunst in der ehemaligen DDR stand einst für den noch nicht erschöpften Zukunftsoptimismus. Als „Wände der Verheißung“ benannt, las die Opposition in der DDR diese Bilder gegen den Strich. Das ideologisch aufgeladene Wandbild wurde nach 1989 kontrovers und emotional diskutiert.

Zum Jubiläum wird die Open-Air-Ausstellung mit einer Installation von Ulrike Gärtner zum Ausgangspunkt für eine Diskussion über Erinnern und Zukunft am 7. Oktober 2019 um 18 Uhr feierlich eröffnet.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Uljana Sieber, Leiterin Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Tel.: 0351 899 604 40
  • Holger Hase, Vorsitzender des Vereins Denk Mal Fort! e.V., Tel.: 0163 882 99 54
  • Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Tel. 0351 656 81 11
  • Andrea Hilger, Künstlerische Leiterin der OSTRALE. Biennale für zeitgenössische Kunst,Tel.: 01577 299 39 59
  • Dr. Thomas Arnold, Direktor Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen,Tel.: 0351 484 47 40

22. September 2019

Klare Worte, konstruktive Gespräche: Fachtagung die pastorale! war Ort des Aufbruchs und der Zuversicht

Magdeburg, 22.09.2019.Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kathedrale St. Sebastian mit Bischof Gerhard Feige (Magdeburg) und Kardinal Anders Arborelius (Stockholm) ist heute die Fachmesse und Ideenbörse die pastorale! zu Ende gegangen. Seit Donnerstag trafen sich mehr als 1.300 Teilnehmende zum Gedankenaustausch rund um Kirche und Gesellschaft in der ostdeutschen Diaspora.

09. August 2019

Summerschool in Salzburg

Auf Einladung der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen nahmen in diesem Sommer ca. 55 Personen aus Mitteldeutschland an den Salzburger Hochschulwochen teil, davon zahlreiche Studierende der Universitäten in Dresden und Erfurt. Ein Bericht von Dresdner Theologiestudierenden.

05. Juli 2019

Sonderpreis für eine innovative Projektidee geht nach Dresden

Direkt zu den Bildern der Veranstaltung.

Mit einem „Sonderpreis für eine innovative Projektidee“ in Höhe von 1.500 Euro ist das „Café Hoffnung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen im Rahmen des Wettbewerbs „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019“ ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 4. Juli auf der Zeche Carl in Essen statt.

27. Mai 2019

Café Hoffnung der Katholischen Akademie bietet Workshops zur Qualifikation an

Dresden, 27.05.2019: Mit den Ergebnissen der gestrigen Kommunalwahl werden politische Spannungen im ganzen Land sichtbar, die voraussichtlich künftig in den Parlamenten zu polarisierenden Debatten und rhetorisch aufgeladenen Wegen der Entscheidungsfindung führen. „Die letzten Monate haben uns bereits gezeigt, dass teilweise nicht mehr das argumentative Wort, sondern die Provokation den Ton angibt. Ganz gleich, was genau in den Gemeinde-, Stadt-, und Kreisräten passieren wird – eins ist schon jetzt absehbar: Wenn kulturelle Verschiedenheit und Minderheitensituationen missbraucht werden, um diese Polemiken zu bedienen, ist es unsere Aufgabe als Katholische Akademie, Diskurse über den Ort der religiösen und kulturellen Vielfalt in Sachsen zu führen. Das Café Hoffnung mit seinen Workshops ist ein aktuelles Angebot auf diese Situation“, betont Dr. Thomas Arnold, der Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.

10. Mai 2019

Bischof eröffnet neues Büro der Katholischen Akademie in Leipzig

Leipzig pulsiert und wächst rasant. Seit kurzem ist die Stadt dabei auch um eine Dependance der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen reicher. Auch wenn die Katholische Akademie im „Leibniz-Forum“ bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig Veranstaltungen im Leipziger Stadtgebiet angeboten hat, waren die Wege von der Zentrale in Dresden oft weit, so Akademiedirektor Dr. Thomas Arnold: „Mit unserem neuen Büro in der Leipziger Propstei St. Trinitatis wollen wir die Diskurse in der Leipziger Stadtgesellschaft bewusster wahrnehmen, um so mit unseren Angeboten noch näher an dem zu sein, was die Menschen tagtäglich bewegt und in Politik, Kultur oder Kirche diskutiert wird.“ Akademie-Referent Jonatan Burger wird künftig hier vor Ort Präsenz zeigen.

07. Mai 2019

Projekt „Café Hoffnung“ der Katholischen Akademie erhält Preis gegen Rassismus

Mit einem „Sonderpreis für eine innovative Projektidee“ in Höhe von 1.500 Euro ist das „Café Hoffnung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen im Rahmen des Wettbewerbs „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019“ ausgezeichnet worden. Das gab die Deutsche Bischofskonferenz heute in Bonn bekannt. Insgesamt 81 Teilnehmer beteiligten sich an dem Wettbewerb, der 2019 zum dritten Mal ausgelobt wurde. Die Preisverleihung findet am 4. Juli auf der Zeche Carl in Essen statt.

Herzstück des Konzepts „Café Hoffnung“ ist ein sogenanntes „Café-Mobil“, das durch Sachsen fährt, um auf Wochenmärkten und Gemeindefesten den Austausch über kulturelle und religiöse Unterschiede anzuregen. Daneben werden im jeweiligen Ort Abendveranstaltungen sowie Workshops für Verbände und Unternehmen durchgeführt. Das Projekt öffnet Diskussionsräume im ländlichen Raum und erreicht dabei viele Menschen. Der Name des Cafés ist Programm: Statt Hass soll Hoffnung in den Mittelpunkt des Miteinanders gestellt werden. Nach einer Aufbauphase 2018 lud das Café-Mobil im März 2019 beim Ostritzer Friedensfest erstmals zur Begegnung ein. Inzwischen folgten öffentliche Veranstaltungen in Bautzen, Zwickau und Chemnitz. Bis Ende 2020 sind bei dem vom Landesprogramm »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« unterstützten Projekt zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant.

Bischof Heinrich Timmerevers erklärt anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Preisträger: „Über das Vertrauen der Jury in dieses Projekt unserer Akademie freue ich mich. Die Initiative ist ein Beitrag, mit dem wir uns als Christen aktiv für ein respektvolles Miteinander in unserem Land engagieren. Jede Form von Hass und Rechtsextremismus – wie zuletzt leider in Plauen und Chemnitz zu erleben – braucht ein deutliches Zeichen dagegen, weil wir von der Würde aller Menschen überzeugt sind! Mit dem ‚Café Hoffnung‘ verlassen wir bewusst die Kirchenmauern und suchen das Gespräch – auf Marktplätzen, in Unternehmen und der jeweiligen Stadtgesellschaft. Kirche ist nicht allein für sich selbst da, sondern für alle Menschen in unserem Land.“

Dr. Thomas Arnold, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, freut sich über den Sonderpreis: „Natürlich freue ich mich über die Würdigung der bisherigen Arbeit im ‚Café Hoffnung‘. Die ersten Schritte sind wir in dem Projekt gegangen, das Fundament ist gelegt. Der Preis ist für uns eine große Motivation, in diesem Jahr mit dem ‚Café Hoffnung' in der Öffentlichkeit Sachsens deutlich präsent zu werden und Debatten zu unterstützen. Auch für uns als Akademie ist die Umsetzung ein Ort des Lernens, weil jede Begegnung eine Bereicherung ist, aber auch, weil die Projektarbeit für uns neu ist. Ich bin dankbar, dass ein kreatives und zugleich internationales Projektteam auf staatliche und freie Träger trifft, die sich darauf einlassen, miteinander Orte dieser Begegnungen zu ermöglichen. Ich bin davon überzeugt, dass Sachsen eine Region der Hoffnung ist. Weil die Mehrheit ein friedliches und tolerantes Miteinander von Herzen möchte. Eigene Positionen hinterfragen und die Meinung mit Fakten zu unterlegen, das ist die Chance des Café Hoffnung.“

Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis des Wettbewerbs geht an das Projekt „Global Village: Weltort Lennep“ in Remscheid-Lennep. Die beiden zweiten Preise in Höhe von jeweils 3.000 Euro erhalten die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland für ihre gemeinsame Initiative „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ sowie die Caritas Schweinfurt für das Projekt „Lesekoffer Flucht und Vertreibung“. Die Leitung der Preisjury lag bei Erzbischof Dr. Stefan Heße aus Hamburg, dem Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Hintergrund

Auf Anregung der Migrationskommission lobte die Deutsche Bischofskonferenz Anfang 2015 zum ersten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aus. Mit dem Preis werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft engagieren. Der Preis soll dazu beitragen, das kirchliche Zeugnis gegen jede Form der Menschenverachtung zu stärken.

29. April 2019

Katholische Akademien initiieren bundesweit Debatten zum „Synodalen Weg“

Die Kirche steckt in einer ihrer schwersten Krisen, die sie allein zu verantworten hat. Amtsträger haben Tausende Kinder und Jugendliche sowie eine noch unbekannte Zahl katholischer Ordensfrauen sexuell missbraucht. 

11. April 2019

Gottesdienst und Festakademie zum Gedenken an Max von Sachsen

Dresden, 03.04.2019 (KPI): „Prinz Max von Sachsen in den Wirren des 20. Jahrhunderts. Königssohn, Priester und politischer Mensch.“ – Unter diesem Titel lädt Bischof Heinrich Timmerevers am Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr zum Pontifikalamt in der Dresdner Kathedrale ein. Es folgt um 19.30 Uhr eine öffentliche Festakademie mit einem Vortrag von Prof. Dr. Frank Zschaler im Haus der Kathedrale (Schloßstr. 24) und anschließendem Empfang.

20. März 2019

SachsenSofa setzt in Ostritz Zeichen gegen Rechtsextremismus

Am Samstag, 23. März 2019, diskutieren um 20.00 Uhr auf dem SachsenSofa im Festzelt auf dem Markplatz in Ostritz der Autor Lukas Rietzschel, die Landtagsabgeordnete Franziska Schubert (Bündnis 90/Die Grünen), Matthias Reuter (CDU) sowie Prof. Dr. Raj Kollmorgen (Hochschule Zittau/Görlitz). Das Projekt der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen ist Teil des Programms des Ostritzer Friedensfestes und setzt damit ein Zeichen für ein friedliches und tolerantes Miteinander. 

19. März 2019

Diskussion zum Umgang des Pontifex mit sexuellem Missbrauch wird kurzfristig Auftakt der ökumenischen Fastenzeitreihe in Freiberg

Dresden, 19.03.2019: Die diesjährige Ökumenische Fastenzeitreihe des Freiberger Novalisforums der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der Evangelischen Domgemeinde Freiberg sucht in vier Veranstaltungen nach vielschichtigen Deutungsversuchen des Pontifikats von Papst Franziskus. Zunächst sollte Annette Schavan als ehemalige Botschafterin beim Heiligen Stuhl mit einem Eröffnungsvortrag am Donnerstag die Sichtweisen von Papst Franziskus auf Europa darstellen. Wegen eines Trauerfalls in der Familie wird diese Veranstaltung jedoch kurzfristig auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

15. Februar 2019

Ministerpräsident und Bischof diskutieren auf dem „SachsenSofa“ über gesellschaftlichen Zusammenhalt im Freistaat

Am Dienstag, 19. Februar, um 19 Uhr kommen im Bürgerhaus Sohra in Bobritzsch-Hilbersdorf nahe Freiberg Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bischof Heinrich Timmerevers auf dem SachsenSofa mit dem Publikum ins Gespräch. Das Thema des Abends lautet „Bröckelt der Kitt? – Was fördert, was gefährdet unseren Zusammenhalt?“ Mit dabei ist auch Jörg Neuber, 1. Vorsitzender des Bergstädtischen Sportclubs Freiberg e. V. Er wird auf dem SachsenSofa als Vertreter der Region an der Diskussion teilnehmen und aus der Perspektive des Sports einbringen, wie in Mittelsachsen Integration und Zusammenhalt im Verein gelingt.

25. Januar 2019

Kardinal Marx im Dresdner Kathedralforum

Dresden, 25.01.2019: Mit einem eindringlichen Appell, die Freiheitsgeschichte Deutschlands und Europas weiter wach zu halten, hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstagabend, 24. Januar, in Dresden zu einem verstärkten Engagement für eine freiheitliche Gesellschaft aufgerufen.

10. Januar 2019

Katholische Akademie erweitert die “SachsenSofa”-Gesprächsreihe

Die Katholische Akademie im Bistum Dresden-Meißen baut die neue Gesprächsreihe “SachsenSofa” weiter aus: am 8. Mai diskutiert Oppositionsführer Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, mit Dr. Daniel Frank, dem Leiter des Katholischen Büros Sachsen. Unter der Überschrift “Wie viel Kirche braucht das Land?” geht es dann in Rochlitz um die Beziehungen von Kirche und Staat sowie um die Notwendigkeit von Orientierung in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Das Gespräch wird dann der siebte Abend der SachsenSofa-Reihe sein.

08. Januar 2019

Bischof und Ministerpräsident stellen SachsenSofa vor

Das „SachsenSofa“, eine neue Veranstaltungsreihe der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, haben Bischof Heinrich Timmerevers, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Akademiedirektor Dr. Thomas Arnold und Daniel Heinze als Moderator des Formats gestern in Dresden vorgestellt. Das SachsenSofa wird im Landtagswahljahr außerhalb der größeren Städte Station machen. Jeweils drei Gäste werden dann darauf Platz nehmen und das Gespräch über gesellschaftliche Prägungen, aktuelle Herausforderungen und Lösungsoptionen suchen.

31. Dezember 2018

2018 war für uns ein spannendes und ereignisreiches Jahr. Auf Facebook bieten wir einen spannenden Jahresrückblick in Bildern an.

14. November 2018

Apostolischer Nuntius besuchte Sonderausstellung "Rassismus" im Deutschen Hygienemuseum

Anlässlich der Erhebung der Basilika in Wechselburg zur „Basilica minor“ besuchte der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović - der Botschafter des Heiligen Stuhls in Deutschland - auf Einladung der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen das Deutsche Hygiene-Museum und seine aktuelle Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“.

13. November 2018

Gregor Gysi und Bischof Gerhard Feige diskutierten in Leipzig gegen Hass und Hetze

Lange Schlangen bildeten sich vor der Propsteikirche in Leipzig, denn die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen hatte zu einem interessanten Diskussionsabend geladen. Auf dem Programm unter dem Motto „Ich hasse nicht zurück“ stand ein Gespräch zwischen dem Linken-Politiker Dr. Gregor Gysi und dem Magdeburger Bischof Dr. Gerhard Feige gegen Hass und Hetze.

12. November 2018

Frank Richter moderiert Gespräch zwischen Gysi und Feige

Unter dem Titel „Ich hasse nicht zurück“ lädt am Dienstag, den 13.11.2018, um 19:00 Uhr das Leibnizforum der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen den Politiker Dr. Gregor Gysi mit den Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, zur Diskussion in die Leipziger Propstei St. Trinitatis ein. Moderiert wird die Veranstaltung von Frank Richter.

07. November 2018

Begleitheft zum Download

"Dass die Weinsteins mit ihren Geigen in Dresden gerade sind, ist ein großes Glück..." schrieb ein Besucher nach der beeindruckende Veranstaltung in der Dresdner Synagoge. Das für Schulen und die Veranstaltung erstellte Begleitheft kann jetzt auch online angesehen werden.

Einen Bericht zum Besuch in den Schulen finden Sie beim MDR Sachsenspiegel.

02. Oktober 2018

Stellungnahme zum Ausschluss von Susanne Dagen

Warum die Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen nicht zu einem Workshop der Tagung „Die neue Mitte? Rechte Ideologien und Bewegungen in Europa“ zugelassen worden ist

Im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschen­rassen“ fand am Deutschen Hygiene-Museum vom 17. bis 19. September 2018 die Tagung Die neue Mitte? Rechte Ideo­logien und Bewegungen in Europastatt. An der Konzeption der Tagung waren Veranstalter beteiligt, die ein breites demokratisches Spektrum repräsentieren, neben dem Deutschen Hygiene-Museum waren das die Bundes­zentrale für politische Bildung, das Mercator Forum Migration und Demokratie der Tech­ni­schen Universität Dresden, das TRAWOS-Institut der Hochschule Zittau/Görlitz, das Institut für Kommunikationswissenschaften der Technischen Universität Dresden, das Kulturbüro Sachsen sowie die Katholische  Akademie des Bistums Dresden-Meißen.

25. September 2018

In mehreren Veranstaltungen bietet die Katholische Akademie ein Forum zur Diskussion über Verantwortung, Schuld und Präventionsmöglichkeiten sexueller Gewalt innerhalb der katholischen Kirche

Anlässlich der Veröffentlichung der im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellten Studie zu sexueller Gewalt innerhalb der Katholischen Kirche bietet die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen Foren, um die Folgen sexuellen Missbrauchs innerhalb der Kirche zu betrachten und Präventionsoptionen zu diskutieren. 

30. August 2018

Bischof des Bistums Dresden-Meißen mit Katholischer Akademie und den Dresdner Kapellknaben auf den Spuren von Edith Stein

Unter Leitung des Bischofs von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers weilte eine Delegation der Katholischen Akademie und des Katholischen Büros des Bistums in Zusammenarbeit mit dem Diözesenrat des Erzbistums Berlin vom 24. bis 26. August 2018 in Breslau/Wrocław.

29. August 2018

Katholische Akademie veröffentlicht Herbstprogramm

„Angesichts der traurigen Ausschreitungen der letzten Tage braucht es nicht nur eine sachliche Aufklärung, sondern auch die Debatte darüber, welche individuellen Haltungen und gesellschaftlichen Strukturen Hass uns Hetze in unserer Gesellschaft befördern. Zu schnell lassen sich Menschen in den Bann des Bösen ziehen. Deswegen analysiert die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in diesem Herbst in ihren vier Foren mit den Abendveranstaltungen die Ursachen und lädt dazu ein, über künftige Perspektiven zu streiten“, betont Akademiedirektor Dr. Thomas Arnold. „Lassen wir uns nicht zu schnell von einfachen Antworten blenden, sondern die Hintergründe analysieren!“

20. August 2018

Bundesminister a. D. Franz Müntefering zu Gast in Freiberg

FREIBERG. Am Dienstag, 28. August 2018, um 18.30 Uhr wird Bundesminister a. D. Franz Müntefering im Großen Hörsaal des Instituts für Mineralogie der Freiberger Universität (Brennhausgasse 14, Abraham-Gottlob-Werner-Bau) zu Gast sein. Er wird zum Thema ‚Die Ökonomisierung des Menschen‘ sprechen und im Anschluss daran auf die Fragen des Publikums eingehen. Werden die Logiken und Prinzipien des Marktes zu Recht als bedrohlich wahrgenommen? Wird der Mensch auf einen bloß monetären Wert reduziert, wenn er lediglich als Kunde und Verbraucher betrachtet wird? Droht damit die Würde des Einzelnen ausgeblendet zu werden?

Veranstalter ist die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Franz Müntefering (Jg. 1940) war von 2005 bis 2007 Bundesminister für Arbeit und Soziales sowie Vizekanzler.

Ort der Veranstaltung:
TU Bergakademie Freiberg Institut für Mineralogie
Großer Hörsaal (WER-1045), 1. OG
Abraham-Gottlob-Werner-Bau
Brennhausgasse 14
09599 Freiberg

13. Juli 2018

und bewerben Sie sich bei uns

Möchten Sie nicht nur die Ängste von Menschen hören, sondern sich in die Debatte einbringen und die Sensibilität für kulturelle und religiöse Diversität in Sachsen fördern?

Dann bewerben Sie sich als Projektleiter (m/w) für das neue Projekt Café Hoffnungunserer Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Als Projektleiter bereiten Sie in unserem Dresdner Büro die Veranstaltungen in den sächsischen Klein- und Mittelstädten vor und verantworten vor Ort den Diskurs über den christlich-islamischen Dialog in säkularer Gesellschaft.

09. Juli 2018

Bewirb dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Akademie!

Du weißt nicht genau, wie dein Weg nach der Schule weitergehen soll? Du möchtest dich neu orientieren? Und du möchtest dich engagieren und in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen?

22. April 2018

Landtagsabgeordnete und Frank Richter streiten in Zwickau über Dialogkultur

Die Landtagsabgeordneten Jan Löffler und Mario Pecher sowie der ehemalige Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter, waren im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region am 19. April Gäste in einer sehr gut besuchten Aula des Peter-Breuer-Gymnasiums.

05. April 2018

zum Kongress "Erinnerung Macht Zukunft"

In den vergangenen Tagen erschienen folgende Berichte zu den Veranstaltungen im Rahmen des Kongresses "Erinnerung Macht Zukunft":

11. März 2018

„Der Allmächtige geht in die Ohnmacht eines Menschen ein, der schutzlos den Gewalten dieser Welt ausgeliefert war. Schwäche wird zur Stärke. Eine Liebe, die selbst den Tod nicht scheut, ist auch stärker als dieser selbst. Am Ende ist nur die frei geschenkte Liebe allmächtig.“

20. Februar 2018

Bewerben Sie sich als Referent (m/w) in unserem Team

Möchten Sie mit Ihren Ideen den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und die Debatte mit den Menschen in Sachsen gestalten? Dann bewerben Sie sich als Referent (m/w) unserer Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, um den Austausch mit wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen unserer Zeit zu gestalten. Von unseren Büros in Dresden und Leipzig aus organisieren Sie den Diskurs in unseren Foren in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Freiberg.

15. Februar 2018

Bischof em. Joachim Wanke eröffnet am 20. Februar die Fastenzeitreihe des Kathedralforums

Am Dienstag, 20. Februar, um 19 Uhr eröffnet der emeritierte Bischof Joachim Wanke mit dem Vortrag „Ostern als Zeitenwende. Die Verkündigung des Gottesreiches bei Jesus und in der Kirche“ die diesjährige Fastenzeitreihe im Dresdner Kathedralforum. Wanke war bis 2012 Bischof des Bistums Erfurt.

02. Februar 2018

Ein lyrischer Abend mit Lutz Rathenow

Im Rahmen der Winterakademie des Bischof-Benno-Hauses zum Thema „Suche Frieden!“ findet am 10. Februar 2018, um 19.30 Uhr ein lyrischer Abend mit dem Schriftsteller Lutz Rathenow statt.

„Frieden im Gedicht“ – Lutz Rathenow spürt als Lyriker, DDR-Bürgerrechtler und amtierender Politiker dem Thema gesellschaftlicher Spannungen zu DDR-Zeiten und heute nach. Vor allem in seinen lyrischen Texten, die zwischen dem reinen Gedicht und lyrischer Prosa pendeln. Als Akteur der „unabhängigen Friedensbewegung“ in der DDR und Gründer eines schon 1975 verbotenen „Arbeitskreis Literatur und Lyrik“ in Jena wurde der „Frieden“ selbst immer wieder zum Thema der Lyrik, aber auch von Prosa-Satiren. Seine Bücher erschienen bis 1990 nur in der alten Bundesrepublik, er lebte aber in Ostberlin und las in kirchlichen Räumen in der gesamten DDR. 

Biografie: Rathenow, Lutz, geb. 1952 in Jena, lebt in Dresden und Berlin, Schriftsteller, Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, das politische Erfolgsbuch „Ostberlin“ (Fotos von dem Radebeuler Harald Hauswald) erschien gerade in einer Neuausgabe. Selbst in dem 2017 erschienenen  und von  Egbert Herfurth illustrierten Band mit Kindergedichten ("Der Elefant auf dem Trampolin. Gedichte zum Größerwerden", LeiV Verlag, Leipzig) finden sich Texte, die das Auflösen aggressiver Konstellationen und verschiedene Arten des Humors versuchen.

 

Der Abend ist offen für alle Interessierten, der Eintritt ist frei.

17. Januar 2018

Winterseminar 'Sprachlos' in Leipzig eröffnet

Die katholische Kirche in Sachsen hält es für ihre Pflicht, sich auch politisch einzumischen. "Wo es um Menschenwürde geht, um Nächstenliebe, um Sozialschwache, Benachteiligte und Menschen am Rand der Gesellschaft, da muss sich die Kirche einbringen", sagte der Leiter des Katholischen Büros Sachsen, Daniel Frank, am Mittwochabend in Leipzig.

10. Januar 2018

Downloadangebot zur Fastenzeitreihe

Die diesjährige Fastenzeitreihe Dein Reich komme reflektiert jeweils dienstags im Dresdner Kathedralforum verschiedene Texte des Neuen Testaments. Wenn Sie dafür werben möchten, können Sie sich die Vorlagen für DIN A5 downloaden:

09. Januar 2018

Sächsische CDU-Fraktion diskutiert mit Frank Richter über Bildungspolitik am Donnerstag im Kathedralforum

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Thomas Colditz, diskutiert am Donnerstag, den 11. Januar 2018, um 19 Uhr mit Frank Richter über die „Bildungsmisere in Sachsen? Wer übernimmt die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder?“

08. Januar 2018

Katholische Akademie diskutiert mit neuem Programm über Bildungspolitik in Sachsen

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen hat heute, am 8. Januar, in Dresden ihr Veranstaltungsprogramm für die kommenden Monate bis Juli 2018 vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft. Die neue Reihe „Baustelle Bildung“ nimmt ab 11. Januar die aktuellen Diskussionen um die Bildungspolitik in Sachsen auf. 

05. Dezember 2017

... in der Spannung zwischen Gesellschaft und Theologie

Willst Du ein Praktikum bei der Katholischen Akademie Dresden machen, dann erwartet Dich eine Zeit der Gegensätze: Bürotage mit Recherche- und Pressearbeit durchdringen entspannt Konzepte und andere Positionen, dann wieder jagt ein Außer-Haus-Termin den nächsten; mal tauchst Du in theologische Themen ein, dann wiederum wird politisch diskutiert oder kulturell erkundet.

11. Oktober 2017

Diskussion in Leipzig und Dresden um die Verantwortung der Kirche in der DDR

„Zu den Erinnerungen an die Friedliche Revolution im Oktober 1989 gehört auch die Verantwortung für das vorausgegangene Unrecht“, begründet der Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Dr. Thomas Arnold, die in Leipzig und Dresden angebotene Diskussionsveranstaltung ‚Katholische Priester und die Stasi. 

05. Oktober 2017

Vortragsreihe „Hass und Hetze“ startet ab 12. Oktober an der TU Chemnitz

Das Agricolaforum der Katholischen Akademie des Bistums Dresden Meißen und die Professur Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz laden gemeinsam im Wintersemester 2017/18 zur Vortragsreihe „Hass und Hetze“ ein. Aus verschiedenen wissenschaftlichen disziplinären Perspektiven werden unterschiedliche gesellschaftliche Kontexte von Hass und Hetze beleuchtet. Am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, 19.30 Uhr, startet die Reihe mit einem Vortrag von Prof. Dr. Jörg Meibauer zum Thema „Zielscheibe Menschenwürde - Wenn Hassrede den Diskurs bestimmt“.

16. September 2017

Beobachtungen eines Grenzgängers - mit Frank Richter

Die freiheitliche demokratische Grundordnung ist die beste gesellschaftliche und politische Ordnung, die Deutschland in seiner Geschichte je hatte. Sie verleiht dem Land, dem Staat und der Gesellschaft eine bemerkenswerte Stabilität, um die viele andere Deutschland beneiden.

16. September 2017

Podiumsdiskussion 'Wählt Menschlichkeit'

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat zur Bundestagswahl Politiker und Bürger zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufgerufen. „Menschenwürde muss im Mittelpunkt der Politik stehen“, so de Maizière. Das müsse sich auch gerade in Zeiten des Wahlkampfes, in denen Meinungen ausgetauscht und um Positionen gestritten wird, zeigen. 

11. September 2017

Leipziger Tagung "AfD und Christsein - unvereinbar?"

In der Flüchtlingspolitik könnten die Gräben nicht tiefer sein. Doch beim Familienbild, in der Sexualerziehung und in der Gender-Debatte gibt es auch Übereinstimmungen. Ob und inwieweit sich das Grundsatzprogramm der Partei "Alternative für Deutschland" mit der katholischen Soziallehre vereinbaren lässt, hat eine im Juni 2017 erschienene sozialethische Studie erarbeitet. In Auftrag gegeben wurde sie von den Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe gegenüber den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

07. September 2017

Eröffnungsvortrag der Reihe 'Mischt euch ein?'

Der frühere Bischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, hat ein entschiedenes Vorgehen von Gesellschaft und Kirche gegen übersteigerten Egoismus gefordert. "Wir brauchen eine neue friedliche Revolution gegen den gegenwärtigen Supra-Individualismus", sagte der katholische Altbischof heute Abend in der Katholischen Akademie des Bisums Dresden-Meißen. "Die Gesellschaft muss sich einig sein: Ewige Selbstpflege deines Ichs macht dich nicht froh, sondern kaputt und immer weniger menschlich."

27. August 2017

Gespräche an Deck über Sachsens ersten Heiligen

Auf besonderem Wege – per Schiff auf der Elbe – näherten sich am Sonnabend 50 Teilnehmer dem Heiligen Benno auf der Albrechtsburg in Meißen. Eine Sonderausstellung widmet sich derzeit Bischof Benno, der vor rund 1000 Jahren wirkte. Der historische Raddampfer »Meissen« war Transportmittel und Diskussionsraum auf dem Weg von Dresden nach Meißen und zurück.

23. August 2017

Beiträge des internationalen Symposiums zum 300. Geburtstag von Gottfried August Homilius jetzt als Buch

Gottfried August Homilius (1714-1785) war unter den Kantoren und Organisten an den (evangelischen) Dresdner Stadtkirchen mit Abstand der bedeutendste Komponist. Seine Musik fand unter den Zeitgenossen, aber auch noch in den folgenden Generationen einige Aufmerksamkeit – Abschriften finden sich im gesamten deutschsprachig-protestantischen Europa sowie in Einzelfällen auch in den Klöstern der Donaumonarchie und den Herrnhuter Siedlungen der Neuen Welt. Später unterlagen diese Kompositionen dem verbreiteten Verdikt des „Verfalls“ der Kirchenmusik, und selbst in der sächsischen Residenzstadt beschränkte sich die Kenntnis auf wenige Motetten und Orgelwerke.

10. August 2017

Frank Richter diskutiert über politische Verantwortung

Über seine Erwartungen an Politik, Staat und Kirche in der Demokratie spricht Frank Richter am Dienstag, 19. September, um 19 Uhr in der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Das Thema des Abends lautet Politische Verantwortung. Beobachtungen eines Grenzgängers.

14. Juli 2017

Katholische und Evangelische Akademie laden mit der Schlösserland Sachsen GmbH zur Exkursion auf der Elbe ein

Zu einer ganztägigen Exkursion mit Schifffahrt laden die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen, die Evangelische Akademie Meißen und „Schlösserland Sachsen“ am 26. August ein. Unter dem Thema „Ein Schatz nicht von Gold“ gibt es während der Schiffsreise von Dresden nach Meißen „Gespräche an Deck über Sachsens ersten Heiligen“. 

22. Juni 2017

Bischof Heinrich Timmerevers besucht das Deutsche Hygiene-Museum

Bischof Heinrich Timmerevers besuchte am Mittwoch das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden auf Einladung der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Seit mehreren Jahren kooperieren beide Institutionen, um kulturelle, soziale und wissenschaftliche Veränderungen der Gegenwart zu diskutieren. „Ich bin von dem pädagogischen Feingefühl beeindruckt, wie gerade der Anfang und das Ende des Lebens in der Dauerausstellung ‚Abenteuer Mensch‘ vermittelt werden.

31. Mai 2017

Katholische Akademie diskutiert am Internationalen Kindertag in Chemnitz sexuellen Missbrauch als gesellschaftsweites Phänomen

Am morgigen Donnerstag, 1. Juni, thematisiert die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen um 19.30 Uhr im Alten Heizhaus der TU Chemnitz sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen. „Der Internationale Kindertag ist für uns Anlass, den Opfern eine Stimme zu geben und die gesellschaftliche Relevanz des Themas herauszustellen“, betont Akademiedirektor Thomas Arnold.

12. April 2017

Der Vertrag von Lissabon und seine Folgen

Mit Dr. Stephan Dreischer, der viele Jahre an der TU Dresden zu politischen Institutionen und Ordnungskonstruktionen geforscht hat und nun in der „Denkfabrik Sachen“ des CDU-Landesverbandes tätig ist, ging es auf Spurensuche nach den Ursachen aktueller krisenhafter Entwicklungen in der Europäischen Union (EU). 

22. März 2017

Akademien eröffnen Veranstaltungsreihe

Am 21. März 2017 eröffneten die Evangelische Akademie Meißen und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen die Veranstaltungsreihe „Vision reloaded? Europas Werte und Chancen“ in der Leipziger Bibliotheca Albertina.

07. März 2017

Katholische Akademie eröffnet Aktion 'Mischt euch ein'

In einer Videobotschaft, die heute die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen veröffentlicht, ruft Sachsens Ministerpräsident zu einem verstärkten Engagement für das europäische Projekt auf: "Wir wissen, dass Europa zur Zeit in einer schwierigen Situation ist", so Stanislaw Tillich. Ein Europa des Gegeneinanders könne jedoch keine Zukunft haben. "Es ist notwendig, dass sich Menschen einmischen, dass es ein Europa des Miteinanders ist", erklärt der Regierungschef im Video. Er betont zugleich, dass sich Europa wieder verstärkt den Menschen zuwenden müsse, indem es die Zukunftsängste und -träume seiner Bürger ernst nehme.

02. März 2017

Katholische Kirche unterstützt „Wochen gegen Rassismus“

Mit einem großformatigen Banner wirbt die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen gemeinsam mit dem Dresdner St. Benno-Gymnasium für Toleranz, Weltoffenheit und das Engagement in gesellschaftsgestaltenden Initiativen. Dazu wurde am 2. März 2017 das Banner an der zur Güntzstraße gelegenen Fassade der Schule angebracht. 

08. Februar 2017

'Fake' bei Robert Vanis erste Veranstaltung 2017

Ein beliebtes Format kehrt in die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen zurück, das Ateliergespräch. Die Teilnehmer sind in die Ateliers der Künstlerinnen und Künstler eingeladen, um dort mit ihnen über Ihre Gedanken und Ideen zu sprechen, die sie bewegen und letztlich in ihren Kunstwerken zum Ausdruck bringen.

15. Januar 2017

Sächsischer SPD-Vorsitzender Dulig und Dresdner Politikwissenschaftler Patzelt diskutieren über Populismus

Dresden, 13.01.2017 (KPI): Die Begrifflichkeiten sind hoch gewählt an diesem Abend im Dresdner Haus der Kathedrale. Von „Zeitenwende“ ist die Rede. Von „Krisenhaftem“. Und: „Die Welt scheint aus den Fugen geraten.“

04. Januar 2017

Winterseminar der Leipziger Katholiken startet am 11.01.2017

Vom 11. bis 25. Januar 2017 fragen beim diesjährigen Winterseminar Experten wie der Frankfurter Jesuit Dr. Eckhard Bieger, Oberkirchenrat Karl-Ludwig Ihmels und der emeritierte Landesbischof Dr. Christoph Kähler jeden Mittwoch um 19.30 Uhr im Saal der Leipziger Propstei-Gemeinde nach den Konsequenzen aus der Glaubensspaltung.

21. Dezember 2016

Akademiedirektor über den Anschlag in Berlin

Der folgende Beitrag erschien als Standpunkt auf www.katholisch.de am 21.12.2016.

Tag zwei nach "#Berlin". Immer noch versucht der innere Ruf nach Vergeltung und strafender Gerechtigkeit einen Hall in der Leere eigener Ohnmacht zu erzeugen. Zu viel erinnert an Nizza. Zu sehr trifft es die Sehnsucht unseres Landes nach Geborgenheit und Wärme - gerade jetzt, gerade im Advent.

02. November 2016

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hygiene-Museum, der Professur für Angewandte Linguistik der Technischen Universität Dresden und dem Goethe-Institut Dresden. Gefördert von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Mit: Lukas Bärfuss, Schweizer Schriftsteller und Dramaturg und Jürgen Kaube, Mitherausgeber der FAZ; Moderation: Dagmar Ellerbrock, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden mit Schwerpunkt Gewaltforschung.

18. Oktober 2016

Katholische Akademie reflektiert Verhältnis von Gewalt und Religion

Freiberg/Dresden, 19.10.2016 (KPI):

Der Fall des in Sachsen verhafteten terrorverdächtigen Syrers Jaber Albakr, der in einem Leipziger Gefängnis Selbstmord beging, hat den Verdacht neu belebt, dass Islam und Gewalt untrennbar miteinander verbunden seien. Die Religion scheint der entscheidende Antrieb der Selbstmordattentäter zu sein. Viele Menschen beschleicht die Angst, dass mit den ankommenden Flüchtlingen auch eine in Sachsen bisher weitgehend fremde Religion zum Anstieg von Terror und Gewalt führen.
Wird der Glaube zur Quelle gewaltsamer Konflikte, oder kann er stattdessen den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern?

10. Oktober 2016

Vortragsreihe „Körperbilder – Körperkult“ ab 13. Oktober in Chemnitz

Chemnitz, 10.10.2016 (KPI): Tattoo, Sex und Fitnessstudio: Ohne unseren Körper wäre nichts von dem möglich. Nach außen als Aushängeschild, Lustobjekt oder Kunstgegenstand wahrgenommen, bedeutet er zugleich Rückzugsort und Schutzraum für sich selbst. Geschändet oder krank wird spürbar, wie verletzlich der eigene Körper ist. Aber was steckt hinter dem aktuellen Körperkult? Braucht es einen fitten Körper für eine gesunde Seele?

27. September 2016

Ein Streitgespräch über Identität

Unter dem Dach der Katholischen Akademie fand am 27. September diese Veranstaltung statt. Die Brisanz der Thematik, gerade im Osten Deutschlands, war spürbar. Dies zeigte sich auch am Zuspruch , denn bereits Tage vorher war der Abend komplett ausgebucht.

13. September 2016

Festakademie in Leipzig thematisiert die Bedeutung von Religion und Toleranz

Im Rahmen einer Festakademie ist Thomas Arnold am 12. September in Leipzig von Bischof Heinrich Timmerevers offiziell ins Amt des Direktors der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen eingeführt worden

Bischof Heinrich formulierte es als eine Hauptaufgabe des neuen Akademiedirektors, „die Anliegen, Sorgen und Nöte der Welt“ in die Katholische Kirche hineinzutragen, und umgekehrt die Botschaft Jesu, „die Weg und Wahrheit für alle Menschen ist“, in die Welt hinauszutragen.

05. September 2016

Heinrich Timmerevers im Live-Interview mit dem Akademiedirektor

Dresden (KNA)

Zur besten Abendbrotzeit kommt Bischof Heinrich Timmerevers auf den Tisch. Genauer gesagt erscheint er auf den Bildschirmen der Facebook-Gemeinde. Gerade einmal zehn Tage im Amt stellt sich der neue katholische Bischof von Dresden-Meißen am Montagabend im Livestream den Fragen der Zuschauer und denen des neuen Direktors der Katholischen Bistumsakademie, Thomas Arnold. Der 28-Jährige ist seit 1. September im Amt und ein "digital native" durch und durch, aktiv bei Facebook, Twitter und Instagram. Er lud den Bischof kurzerhand zum digitalen Live-Talk auf dem neuen Facebook-Account der Akademie ein - und dieser sagte zu.

01. September 2016

Neuer Akademiedirektor Thomas Arnold mit Bischof Heinrich Timmerevers online

01. September 2016

Thomas Arnold wurde zum neuen Direktor der Katholischen Akademie des Bistums ernannt.

Der 28-jährige Theologe stammt gebürtig aus Zwickau und war zuletzt für missio Aachen tätig.

Thomas Arnold heißt der neue Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Der 28-jährige Theologe wurde in Zwickau geboren und ist nach seinem Studium in Vallendar, Bonn und Madrid seit 2012 als Referent für das katholische Hilfswerk missio in Aachen tätig, zuletzt als persönlicher Referent des Vorstands. Aufgewachsen ist Thomas Arnold im sächsischen Kirchberg am Rande des Erzgebirges. Seit 2012 schreibt er zusätzlich an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar seine Promotion zum Thema „Jugendweihe und das Verhalten der Kirche in der DDR und heute“.

29. August 2016

Gauland und Sternberg zum Auftakt

Interview geführt von Karin Wollschläger (KNA)

Dresden (KNA)

Er ist der "Youngster" in seinem Metier und legt direkt mit einem "Knaller" los: Thomas Arnold (28) tritt am 1. September in Dresden als bundesweit jüngster Direktor einer Katholischen Akademie an. Vier Wochen darauf begrüßt er den AfD-Vize Alexander Gauland und den Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, zum Streitgespräch. Mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sprach Arnold über seine Pläne zur kirchlichen Bildungsarbeit in der Diaspora.