Als gäb‘s kein Morgen

18. November 2020 | Mittwoch | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Alexander Diehl, Fürth

Horizonterweiterung

Über Möglichkeiten der Bestattungs- und ­Trauerkultur

Der Tod eines geliebten Menschen macht sprach- und hilflos und schafft eine Leerstelle im Leben, die kaum auszuhalten ist. Oft sind es die persönlichen Erfahrungen, aber auch die eigenen Ängste, die im Rahmen akuter Trauer neben dem eigentlichen Verlust zu Tage treten. Auch der Wandel in der Gesellschaft,  der beschleunigte Austausch von Kulturen und ihren Ritualen sowie das zunehmende ökologische Bewusstsein bewirken mehr und mehr ein Umdenken in der Abschieds-, Trauer- und Bestattungskultur. Dabei stellt sich schnell die Frage, was möglich ist: Wie lassen sich gesetzliche Vorgaben mit individuellen Wünschen vereinen? Kann dem Bedürfnis nach Spiritualität auch fern von konventioneller Tradition Raum gegeben werden? 

Fern von schablonenhaften Formeln werden Perspektiven eröffnet, moderne Bestattungsformen zu etablieren und der Trauer in ihrer Vielschichtigkeit zu begegnen.

 

Alexander Diehl ist Sozialpädagoge, Trauerbegleiter und Coach beim Bestattungsunternehmen Burger in Fürth. Er ist Gründer des Trauer-Stammtischs für Hinterbliebene.

 
Haus der Kathedrale

Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
01067 Dresden

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Weitere Veranstaltungen dieser Reihe

30. September 2020 - Grabgespräch
15. Oktober 2020 - Würde es zu Ende gehen
28. Oktober 2020 - „Und morgen Mittag bin ich tot“
03. November 2020 - „Ruhe in Frieden“

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