Als gäb‘s kein Morgen

15. Oktober 2020 | Donnerstag | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Ulrich Braun, München
Franz Müntefering, Herne
Prof. Dr. med. Friedemann Nauck, Göttingen
Hermann Reigber, München
Moderation: Dr. med. Barbara Schubert, Dresden
.

Würde es zu Ende gehen

Zum Wertgefühl in der Hospizarbeit

Die Veranstaltung wird auf Youtube live übertragen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ - so steht es im ersten Artikel des Grundgesetzes und macht dies auch im Sterben geltend. Dagegen steht aber ebenso die Ökonomisierung des Gesundheitswesens wie auch der gesellschaftliche Trend, das Sterben als persönliches Erleben auszublenden. Die Würde auch im Letzten zu erhalten, obwohl das Ende absehbar ist, wird zur Herausforderung unseres Miteinanders im 21. Jahrhundert.

Im Rahmen der Eröffnung des Marien-Hospiz in Dresden gilt es zu fragen, wie sich angesichts dieser Entwicklungen die gesetzliche Maxime strukturell umsetzen lässt. Wie kann das Grundbedürfnis nach Wertgefühl auf medizinische Versorgungsabläufe übertragen werden und welche Kompetenzen benötigen in der Begleitung das Personal?

Ulrich Braun ist Theologe und Ethiker am Max-Planck-Institut in München.

Franz Müntefering ist Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes und war Vizekanzler sowie Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Prof. Dr. med. Friedemann Nauck ist Direktor der Abteilung Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Hermann Reigber leitet als Theologe und Krankenpfleger die Christophorus Akademie für den Bereich Psychosoziale Berufsgruppen und Ehrenamt. 

Die Veranstaltung findet aus Anlass der Eröffnung des -Marien-Hospizes in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Joseph-Stift statt. 

Saal Tagungszentrum St. Joseph-Stift

Wintergartenstraße 15/17
01307 Dresden

Anmeldung

			

Termin dem eigenen Kalender hinzufügen