14. November 2013 | Donnerstag | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden Archiv

Prof. Dr. Christian Feest, Wien

Indianische Religionen und das Christentum

Stationen einer Begegnung

Zum Zeitpunkt des europäischen Eindringens in Nordamerika war der Subkontinent von Hunderten von Völkern besiedelt, deren Sammelbezeichnung als „Indianer“ die enorme Vielfalt an Lebensweisen und Sprachen, aber auch Weltbildern und religiösen Praktiken verschleiert. Dennoch kann man jene Gemeinsamkeiten herausarbeiten, die sich als Unterschiede zum Christentum begreifen lassen und die einen wesentlichen Einfluss auf das wechselseitige Verhältnis und Verständnis im Verlauf der letzten fünf Jahrhunderte hatten. Aus indigener Sicht haben aber auch die Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen eine Rolle gespielt und unter bestimmten Bedingungen sehr verschiedene Bezugspunkte zwischen den nordamerikanischen Lokalreligionen und der christlichen Weltreligion in den Vordergrund gerückt.

Prof. Dr. Christian Feest war Direktor des Museums für Völkerkunde in Wien und Professor am Institut für Historische Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Die Vortragsreihe findet statt in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


 

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