© Katholische Akademie Dresden
24. Januar 2014 - 26. Januar 2014 | Überregionale Veranstaltungen Archiv
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Erlangen
Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Dresden
Matthias Braun, Erlangen
Prof. Dr. Edith Düsing, Köln
Der Mensch und seine Grenzen
Zwischen Überwinden und Anerkennen von Begrenzung
Der Mensch lebt, weil er Grenzen hat; dies ist eine Grundbedingung des Seins, denn „der Akt, durch den gesagt wird, was etwas ist, ist zugleich der Akt, der sagt, in welcher Weise es begrenzt ist, seine ‚Definition’ (Romano Guardini).
So erprobt sich der moderne Mensch in der Verschiebung bzw. Überwindung von Grenzen: teils zum Wohl, teils zum Wehe der Beteiligten. Zum Ausdruck kommt dies beispielsweise dadurch, dass im dynamischen Lebensdrang, im immer weitergehenden Streben, eine Grenze hinausgerückt und schließlich als nicht mehr vorhanden erklärt wird. Dieser Unendlichkeits- und Absolutheitsbegriff ist jedoch höchst fragwürdig, denn er kann in eine radikale Endlichkeit und Tatsächlichkeit umschlagen.
Wie ist das Phänomen der Grenze philosophisch und theologisch artikuliert worden, wie verhalten sich Grenzen und Technik, Grenzen und politisches Handeln zueinander?
Die Tagung findet statt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Meißen und dem Studium generale der TU Freiberg.
Information und Anmeldung
www.ev-akademie-meissen.de oder (03521) 470611
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01662 Meißen