Agricolaforum Chemnitz

12. März 2026 | Donnerstag | 19:00 Uhr | Agricolaforum Chemnitz

Muhammed Mansur Doğan, Berlin
Rabbiner Michael Jedwabny, Chemnitz
Im Rahmen von „Tacheles 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“

Führt Religion zur Gewalt?

Chancen für ein jüdisch-muslimisches Zusammenleben

Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind Wörter wie „Dschihad“ und „Terror" Teil des Alltags geworden. In vielen Medien entsteht dadurch schnell der Eindruck: Der Islam sei eine besonders gewalttätige Religion. Muslime in Deutschland und Europa spüren täglich die Folgen – Misstrauen, Vorurteile und die ständige Forderung, sich zu distanzieren.

Auch Jüdinnen und Juden in Deutschland sind verstärkt Repressalien und den gleichen Vorurteilen ausgesetzt. Jüdische Gemeinden fühlen sich ausgegrenzt und müssen immer noch bewacht werden.

Ist tatsächlich die Religion die Ursache für Gewalt? Wieviel Verantwortung tragen einseitige Medienberichte? Und kann der interreligiöse Dialog helfen, Missverständnisse abzubauen? Was bedeutet die Rolle der Religion für das Zusammenleben?

Die Gäste des Abends

Muhammad Mansur Doğan ist islamischer Theologe und Soziologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Katholische Theologie der Humboldt Universität Berlin.

Michael Jedwabny ist Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chemnitz. Er wurde 1976 in Moskau geboren, lebte viele Jahre in Israel und war zuletzt als Rabbiner in Aachen tätig, bevor er im Juli mit großer Freude sein Amt in Chemnitz übernahm.

Hinweis

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Tacheles, dem Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026 statt.

Veranstaltungsort

TU Chemnitz, Eduard-Theodor-Böttcher-Bau
Altes Heizhaus (Innenhof)
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz

Anmeldung

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