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Kathedralforum Dresden
04. März 2026 | Mittwoch | 10:00 Uhr | Kathedralforum Dresden
Annette Binninger, Dresden
Prof. Dr. Lutz M. Hagen, Dresden
Kerstin Körner, Dippoldiswalde
Frank Langer, Marienberg
Lars Radau, Dresden
Andreas Roth, Dresden
Ohne Lokaljournalismus leidet die Demokratie vor Ort
Warum regionale Medien bedroht sind und wie sie eine Zukunft haben
Lange waren Lokalzeitungen und regionale Sender die Plattform für den Diskurs über regionale Themen und Politik. Doch ihre Reichweiten und Einnahmen sinken seit Jahren dramatisch, immer mehr Menschen informieren sich stattdessen in Sozialen Netzwerken und Quellen, die nicht nach journalistischen Standards arbeiten. Für die Demokratie vor Ort hat es Folgen, wenn es kaum noch neutrale Berichterstattung und kritische Kontrolle von Macht gibt – das zeigen Studien: Die Wahlbeteiligung sinkt, Korruption und Machtmissbrauch steigen. Wie kann lokaler und unabhängiger Journalismus auch in einer digitalen Zukunft Menschen erreichen und finanziert werden? Sind staatliche Förderprogramme ein Ausweg - oder schaffen sie neue Abhängigkeiten? Eine Veranstaltung für alle, die sich für lokale Medien interessieren oder diese ermöglichen.
Die Gäste
Annette Binninger ist Chefredakteurin der Sächsischen Zeitung.
Prof. Dr. Lutz M. Hagen ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden.
Frank Langer ist Geschäftsführer von Glück auf! TV Marienberg und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Regionalfernsehveranstalter in Sachsen.
Kerstin Körner ist Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde.
Lars Radau ist Geschäftsführer des Landesverbands Sachsen des Deutschen Journalisten-Verbands.
Andreas Roth ist Kirchenredakteur beim MDR und Reporter für das Magazin "Sinn" der Evangelischen Akademie Sachsen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen statt. Dort ist auch die Anmeldung möglich.
Veranstaltungsort
Haus der Presse
Ostra-Allee 20
01067 Dresden