Jüdisches Leben in Sachsen

03. November 2021 | Mittwoch | 19:30 Uhr | Jüdisches Leben in Sachsen

Daniel Ristau, M.A., Radebeul

Pogrom|Gewalt

Der Novemberpogrom in Dresden 1938

Im November 1938 erreichte die offene Verfolgung und Gewalt gegen als Juden verfolgte Menschen im Deutschen Reich einen neuen Höhepunkt.

Was genau geschah während der Novemberpogrome in Sachsen? Was wissen wir für Freiberg über die Verfolgten und die Täter? Was konnten schließlich die Zeitgenossen von den Exzessen mitbekommen? Wer stand den Verfolgten bei und wer profitierte gar von ihrem Leid? Der Rückgriff auf zeitgenössisches Quellenmaterial und die Forschungsergebnisse v.a. von Dr. Michael Düsing ermöglichen die Beantwortung dieser und weiterer Fragen. Daneben gilt zu diskutieren: Wie gelingt es, die Erinnerung an die Pogrome wach zu halten und neue Impulse in der Gedenkkultur zu setzen?

 

Daniel Ristau, M.A., freiberufliche Historiker und Lektor, forscht seit mehreren Jahren zur Geschichte der Novemberpogrome in Sachsen und arbeitet gegenwärtig an einem neuen Forschungsprojekt zur Geschichte der sächsischen NSDAP.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. statt.

Das Projekt "Jüdisches Leben in Sachsen - eine interreligiöse Perspektive" wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 

Haus der Kathedrale

Schloßstraße 24
01067 Dresden

Anmeldung

			

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