Als gäb‘s kein Morgen

geändert-Stempel

28. Oktober 2020 | Mittwoch | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Sonja Schmid, Stuttgart
Dr. med. Sylvia Schneider-Schönherr, Chemnitz

„Und morgen Mittag bin ich tot“

Filmvorführung mit anschließender Diskussion zu ärztlich begleitetem Suizid

Die 22-jährige Lea ist unheilbar an Mukoviszidose erkrankt. Die einzige Möglichkeit, ihr Leben bis ans Ende selbst zu bestimmen, sieht sie in einer Reise in die Schweiz und der dort möglichen Inanspruchnahme von Sterbehilfe. So steht Leas Entschluss fest und sie ruft per SMS ihre Familie zu sich nach Zürich, um gemeinsam ihren Geburts- und Todestag zu verbringen. 

Die in Frederik Steiners Kinodebüt gezeigte Auseinandersetzung zum ärztlich assistierten Suizid wird im Anschluss an die Filmvorführung mit Sonja Schmid und Dr. med. Sylvia Schneider-Schönherr vertieft. Bezug genommen wird auf die Aufhebung des § 217 des Strafgesetzbuches durch das Bundesverfassungsgericht.

 

Sonja Schmid ist Juristin und Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben e. V.  

Dr. med. Sylvia Schneider-Schönherr ist Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e. V.  und stellvertretende Chefärztin und Fachärztin für Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin und Naturheilverfahren am DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein. 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Programmkino Ost in Dresden statt.

Hinweis:

Aufgrund der aktuellen Lage muss die im Anschluss an die Filmvorführung geplante Diskussion leider entfallen.

Programmkino Ost

Schandauer Straße 73
01277 Dresden

			

Termin dem eigenen Kalender hinzufügen