Kathedralforum Dresden

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24. März 2020 | Dienstag | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden

Prof. Dr. András Máté-Tóth, Szeged

Wegen des Risikos der Corona-Infektion abgesagt!

Populismus in Ost und West

Dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs stehen die Länder Ostmitteleuropas erneut vor gewaltigen gesellschaftlichen Veränderungen. Verstärkter Nationalismus, Populismus, vielfältige radikale Bewegungen oder das Hadern mit der EU prägen die Region. Die Zweiteilung Europas ist vorüber. Dies brachte Vielfalt und eine beachtliche Menge von ungelösten historischen Fragen auf die Tagesordnung.

Was sind die wichtigsten Charakteristiken dieser Regionen? Wie sind sie zu verstehen und was sind die Konsequenzen davon? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede ergeben sich im Hinblick auf europäische Populisten in Ost und West? Wie kann diesen wirksam begegnet werden? Welche Rolle spielt dabei die Religion? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich Prof. Dr. András Máté-Tóth am Dienstag, 24. März, um 19:30 Uhr im Haus der Kathedrale (Schloßstraße 24). Dabei zeichnet er das Bild einer regionalen Schicksalsgemeinschaft und zieht für seine These der „kollektiven Verwundungen“ die wichtigsten Autoren aus Geschichte, Soziologie und Theologie heran.

 

Prof. Dr. András Máté-Tóth ist Professor für Religionswissenschaft an der Universität Szeged.


 

Haus der Kathedrale

Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
01067 Dresden

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