Kathedralforum Dresden

26. März 2020 - 28. März 2020 | Kathedralforum Dresden

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Katholische Kirche in der sächsischen Diaspora

Nach dem Konfessionswechsel des Herrscherhauses und der Arbeitsmigration im 19. und frühen 20. Jahrhundert hatte sich in Sachsen eine zahlenmäßig bescheidene, aber zunehmend stabile katholische Minderheit herausgebildet. Daneben gab es in der Oberlausitz die katholischen Sorben mit ihrer jahrhundertealten Verflechtung von religiöser und kultureller Identität. In rechtlicher Hinsicht bildete die entstandene Situation ein Konglomerat von andauernden Provisorien unterschiedlicher Herkunft. Nach dem Ende der Monarchie war deshalb die Wiedergründung des Bistums Meißen (1921 mit Bischofssitz in Bautzen) ein entscheidender Schritt zur endgültigen Gleichberechtigung der beiden großen Konfessionen. In den folgenden Jahrzehnten fand die katholische Kirche unabhängig von staatlichen Strukturen ihre spezifische, oft eher unauffällige, aber doch hör- und sichtbare Rolle innerhalb der Gesellschaft – im traditionell protestantischen Sachsen, unter zwei Diktaturen und nach 1990 im wiedervereinigten Deutschland. Die bevorstehende 100-Jahr-Feier der Wiedergründung des Bistums bietet einen willkommenen Anlaß, um ausgewählte Fragen zur Geschichte der katholischen Kirche innerhalb Sachsens, aber auch innerhalb der gesamtdeutschen Situation zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Bistum Dresden-Meißen und dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. statt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.isgv.de/100jahrebistum

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Dreikönigskirche - Haus der Kirche

Hauptstraße 23
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