Station Museum Gunzenhauser

12. Juni 2019 | Mittwoch | 19:00 Uhr | Agricolaforum Chemnitz

Dr. Andreas Braune, Jena
Anja Richter, Chemnitz

Weimarer Verhältnisse?

Populismus, Nationalismus, Krise der „etablierten Parteien“, schwierige Regierungsbildungen, Gewalt in den Straßen, Verrohung der Sprache – alles in allem: eine gespaltene Gesellschaft? Die angebliche Krise der Demokratie weckt Erinnerungen an die Zwischenkriegszeit und allerorten ist von „Weimarer Verhältnissen“ und ihrer Rückkehr die Rede. Doch was ist an diesem Vergleich dran? Trägt er oder schadet er sogar? Welche Lehren sind aus der Weimarer Republik für unsere Demokratie im 21. Jahrhundert zu ziehen?
 
Ausgewählte Kunstwerke, die in der an den Vortrag anschließenden Führung gezeigt werden, halten die Weimarer Verhältnisse aus der Perspektive der Künstlerinnen und Künstler fest. Mit ihnen begegnet man einer gesellschaftlichen Zerrissenheit jener Zeit, die der Ernüchterung des Ersten Weltkriegs folgt.

Der Politikwissenschaftler Dr. Andreas Braune ist stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und gibt die „Weimarer Schriften zur Republik“ heraus.
Anja Richter ist Kuratorin der Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und hat die Sonderausstellung „Neue Sachlichkeit. Kunst in der Weimarer Republik“ im Museum Gunzenhauser, die vom 26.05.2019 bis 25.08.2019 gezeigt wird, kuratiert.

Kunstsammlungen Chemnitz, (Eintritt 3,- EUR) 

Museum Gunzenhauser
Stollberger Str. 2
09119 Chemnitz

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