(K)ein ganz normales Leben?

07. November 2019 | Donnerstag | 18:30 Uhr | Leibnizforum Leipzig

Joachim Jauer, Berlin

Die Friedliche Revolution und ihre Vorarbeiter

Was wir unseren östlichen Nachbarn verdanken

Vor der Friedlichen Revolution in der DDR ereigneten sich 1989 bereits die Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ an der ­österreichisch-ungarischen Grenze sowie die Flucht zahlreicher DDR-Bürger in die Prager Botschaft der BRD. Die Bürgerrechtsbewegung Charta 77 in der Tschechoslowakei und die Gewerkschaft Solidarność in Polen bereiteten den Wandel 1989 auch in der DDR entscheidend vor. Joachim Jauer war 1989 als Sonderkorrespondent für das ZDF in Osteuropa tätig und beobachtete die Umbrüche aus nächster Nähe. 30 Jahre später blickt er zurück und plädiert vor dem Hintergrund der gemeinsamen Freiheitsgeschichte für mehr Dankbarkeit, Verständnis und Dialog im Verhältnis zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn.

Joachim Jauer ist Autor, Fernsehjournalist und Schriftsteller. Er war Leiter des ZDF-Studios in der DDR, Moderator von „Kennzeichen D“ und Fernseh-Chronist der Wende in Osteuropa.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Politischen Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. und dem Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V. statt.
 

Museum der bildenden Künste

Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

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