Kathedralforum Dresden

29. April 2019 | Montag | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden

Prof. Dr. Matthias Reményi, Würzburg

Das leere Grab

Wie Auferstehung denken?

Biblisch wird verheißen, dass der Tod nicht das Ende bedeutet, da Christus selbst von den Toten auferstanden ist. Die Hoffnung darauf, im Sterben gerettet zu werden und nicht ins Leere zu fallen, gilt es denkerisch zu verantworten – ansonsten droht (weltflüchtige) Jenseitsvertröstung oder Schwärmerei. Den Osterberichten im Glauben zu folgen ist das Eine, sie rational zu durchdringen das Andere. Gefragt werden darf, was leibseelische Auferstehung letztlich meint: die Wiederherstellung des materiellen Körpers, der materiellen Identität im Jenseits? Oder handelt es sich eher um eine Transformation bei gleichzeitiger Erhaltung der personalen Identität?

Prof. Dr. Matthias Reményi lehrt Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Würzburg.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der ­Katholischen Studentengemeinde Dresden.

Haus der Kathedrale

Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
01067 Dresden

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