Agricolaforum Chemnitz

23. Mai 2019 | Donnerstag | 19:00 Uhr | Agricolaforum Chemnitz

Dr. des. Ariane Walsdorf, Hannover

Von Wunderkammern, Mikroskopen und Rechenmaschinen

Der Naturwissenschaftsbetrieb im 17. Jahrhundert

Die gelehrten Gesellschaften, Sozietäten und Akademien Europas waren die „Bühne“ des Wissenschaftsbetriebs im 17. Jahrhundert. Basierend auf dem Experiment in Distanz zur Theologie wollte man die Welt „begreifen“ und nicht mehr ausschließlich glauben. In den wöchentlichen Treffen der Mitglieder mit festgelegten Reglements wurden spektakuläre Experimente vorgeführt, wissenschaftliche Hypothesen erörtert, Korrespondenzen verlesen oder naturkundliche Besonderheiten vorgeführt. Dies geschah mit dem Ziel, durch Informationsaustausch dem Fortschritt der Wissenschaft zu dienen und mit der wissenschaftlichen Methode von auf Experiment, Beobachtung und Datenanalyse basierenden Hypothesen neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hierbei war der wissenschaftliche Disput eher die Regel als die Ausnahme. Zitate aus den Sitzungsprotokollen der Royal Society und der Académie royale des sciences werden ebenso vorgestellt wie auch Experimente. Das Wirken großer Persönlichkeiten innerhalb der Akademien, wie Robert Hooke, Isaak Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz, wird auf besondere Weise erhellt.

Frau Dr. des. Ariane Walsdorf ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek Hannover und Wissenschaftsautorin.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Industriemuseum Chemnitz.

Industriemuseum Chemnitz

Zwickauer Straße 119
09112 Chemnitz

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