Seiner Zeit voraus!

05. April 2019 | Freitag | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden

Prof. Dr. Thomas Kremer, Eichstätt

Versöhnung mit dem christlichen Osten?

Die Vision von der Einheit verschiedener ­christlicher „Schwesterkirchen“

Papst Pius X. holt aus zu einem Paukenschlag. Dieser trifft im Jahr 1910 mit voller Wucht einen Professor im schweizerischen Fribourg. Prinz Max wird die Lehrerlaubnis entzogen. Die Ursache war der in seinen „Pensées“ entfaltete Blick auf den christlichen Osten. Seine Vision von der Einheit der Christen-heit empörte. Denn Max von Sachsen spricht pointiert von „Schwesterkirchen“.

Dass Christen ökumenische Wege zueinander suchen, gehört zu den erfreulichsten kirchlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Neben den Denkansätzen des Ökumenikers und Wissenschaftlers Max von Sachsen stehen die Herausforderungen des Dialogs mit den Ostkirchen im 21. Jahrhundert im Mittelpunkt der Betrachtungen. 

 

Prof. Dr. Thomas Kremer hat die Stiftungsprofessur Prinz Max von Sachsen der Diözese Eichstätt für Theologie des Christlichen Ostens an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt inne.

 
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