Dresdner Fastenzeitreihe

06. März 2019 | Mittwoch | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden

Prof. Dr. Stephan Winter, Osnabrück

Im Zeichen des Aschekreuzes

Von der Bedeutung der Rituale zur österlichen Bußzeit

Asche versinnbildlicht die Vergänglichkeit des Menschen und war in früheren Zeiten äußeres Zeichen der öffentlichen Buße. Am Aschermittwoch als ersten der insgesamt vierzig Fastentage wird den Gläubigen während der Liturgie gesegnete Asche aufgelegt – verbunden mit dem Aufruf zu Umkehr und Hinwendung zu Gott. Zugleich wird der Asche in biblischen Texten auch eine reinigende Wirkung zugeschrieben. Die österliche Bußzeit nimmt bereits das Hochfest der Auferstehung Jesu Christi in den Blick. Vom biblischen Glauben her kann offensichtlich nicht gemeint sein, dass man sich durch Fasten lediglich auf ein ideales Körpergewicht trimmt, wenn alle Jahre wieder die Möglichkeit geboten wird, sprichwörtlich „wie Phönix aus der Asche“ ein neuer Mensch zu werden. Inwieweit lässt sich der Aschermittwoch als Tag einer wirklichen Neuausrichtung im eigenen Alltag auffassen?

 

Prof. Dr. Stephan Winter lehrt Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und ist Liturgiereferent des Bistums Osnabrück.

 

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