Kathedralforum Dresden

12. Dezember 2018 | Mittwoch | 19:30 Uhr | Kathedralforum Dresden

Diskussion mit
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Dresden
Dr. Maik Hattenhorst, Magdeburg
Torsten Kulke, Dresden
Moderation: Stefan Locke (FAZ)

Eine offene und schmerzende Wunde?

Das Denkmal für die verbrannten Luftkriegstoten auf dem Dresdner Altmarkt

Die Ereignisse des 13. Februar 1945 lassen Dresdens Öffentlichkeit bis heute nicht zur Ruhe kommen. Die Art und Weise des Trauerns um die Toten und der geschichtspolitische Umgang mit der Erinnerung an Krieg und Zerstörung bleiben umstritten. Vor allem das Erinnerungszeichen auf dem Altmarkt, das an die Verbrennung Tausender Opfer gemahnt, gilt vielen Dresdnern in Aussage und Gestaltung als unzureichend, oft gar als unangemessen. Problematisch scheint zudem die Nutzung des Altmarkts durch die Event- und Feierkultur unserer Tage.

Wie soll der künftige Umgang mit dem Ort und dem Denkmal sein? Welche Gedenkrituale sind für eine Stadtgesellschaft angemessen, in der die Zeitzeugen des Februars 1945 nach und nach abtreten?

Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg hat die Forschungsprofessur für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursozi- ologie an der TU Dresden inne.

Dr. Maik Hattenhorst ist Historiker und Sprecher der Stadtbi- bliothek Magdeburg.

Torsten Kulke ist Geschäftsführer der Gesellschaft Histo- rischer Neumarkt Dresden e.V.

 

Die Veranstaltung findet statt in der Zusammenarbeit zwi- schen dem Dresdner Geschichtsverein e. V. und dem Verein Denk Mal Fort e. V. 

Haus der Kathedrale

Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
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