ErinnerungMachtZukunft

05. April 2018 | Donnerstag | 17:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Gespräch mit:
Susanne Bühl, Würzburg
Frank Richter, Dresden

Das Ende der Kriegslogik

Zur beispielhaften Friedensarbeit von Sant’Egidio

Dass die Logik des Krieges zu durchbrechen ist, zeigt nicht nur die Frauenkirche, sondern auch das Wirken der Gemeinschaft Sant’Egidio. Als 1968 der Geschichtsstudent Andrea Riccardo im römischen Stadtteil Trastevere die Gemeinschaft gründete, kümmerte sich diese um die Armen im Viertel. Inzwischen ist sie eine weltweite Initiative einfacher Bürger und Christen. Wenn durch die Vermittlung von Sant’Egidio Bürgerkriege in Mosambik, Kolumbien oder der Zentralafrikanischen Republik enden oder humane Korridore für Flüchtlinge ermöglicht werden, wird die Gemeinschaft zum Ort diskreter kirchlicher Diplomatie. Wenn Sie mit ihren Weltfriedenstreffen jährlich die Religionen der Welt an einen Tisch bringt und den „Walk of peace“ in Berlin organisiert, wird sie öffentlich zum Anwalt der globalen Verständigung.
Doch wie gelingt es der Gemeinschaft, den „Ohnmachtskult“ zu überwinden, sich gegen Gewalt und Egoismus zu stellen und die Logik des Krieges zu überwinden? Welche Bedeutung hat die Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben aller Menschen für unsere Zukunft?

Susanne Bühl ist Rechtsanwältin und ist Sprecherin von Sant’Egidio Deutschland.
Frank Richter ist Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche.

Hinweis:
Das moderierte Gespräch endet mit einem ökumenischen Friedensgebet (18:00 Uhr) in der Frauenkirche.

Frauenkirche

Neumarkt
01067 Dresden
 

			

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