Kathedralforum Dresden

10. Oktober 2017 | Dienstag | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck, Paderborn

Pluralität aus jüdischer Prägung

Impulse für eine freiheitliche Gesellschaft

Die Konflikte der Gegenwart verlangen eine neue Positionsbestimmung der Religionen in der säkularen Gesellschaft. Die jüdische
Tradition bietet hierzu viel Inspiration. Immerhin war der Talmud schon ein säkulares Werk.

Es braucht einen neuen Dialog zwischen religiösem und säkularem Judentum, um damit religiöse Verengungen überwinden zu können. Die jüdische Religion im 21.  Jahrhundert muss ihr Potential für die Demokratie und die pluralistische Gesellschaft neu erschließen. Das wäre ein Beitrag sowohl zur Lösung der gesellschaftlichen Konflikte im Staat Israel, als auch zur Stärkung des jüdischen Selbstverständnisses in der Diaspora, nicht zuletzt in Deutschland. Darüber hinaus würde sich damit auch die freiheitliche
Gesellschaft insgesamt ihres jüdischen Anteils bewusster werden. Eine Perspektive für das Land?

Prof. Dr. Elisa Klapheck lehrt Jüdische Studien am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der
Universität Paderborn und ist Rabbinerin der liberalen Synagoge Egalitärer Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.


Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.

Haus der Kathedrale

Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
01067 Dresden

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