Mönchtum interreligiös

05. April 2016 | Dienstag | 19:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Dr. Katrin Rösler, Dresden

Auf der Suche nach Vollkommenheit

Klösterliche Lebensformen im Mittelalter

Mönchtum und Klöster üben auch auf moderne Menschen eine ungebrochene Faszination aus. Das gilt nicht nur für bestimmte, oft berühmte Orte, sondern auch für so unterschiedliche Gestalten wie Augustinus, Benedikt von Nursia, Bernhard von Clairvaux, Franziskus und Klara von Assisi und Martin Luther. Sie alle verbindet die Entscheidung, sich aus der Welt zurückzuziehen und ein klösterliches Leben zu führen. Doch was bedeutete dieses gemeinschaftliche Leben, welche Organisationsformen wurden im Lauf der Geschichte entwickelt, welche Frömmigkeitsvorstellungen und praktischen Notwendigkeiten bestimmten den klösterlichen Alltag? In welchem Verhältnis standen Kloster und Welt zueinander und wie beeinflussten sich diese gegenseitig? Und nicht zuletzt: Was verdankt unsere moderne Zivilisation den mittelalterlichen Mönchen und Nonnen? Alle diese Fragen eröffnen einen Einblick in eine Epoche europäischer Kulturgeschichte, deren Bedeutung kaum überschätzt werden kann.

Dr. Katrin Rösler ist Koordinatorin des Graduiertenkollegs zum interreligiösen Vergleich monastischer Kulturen an der TU Dresden.

Die Vortragsreihe findet statt in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG) an der TU Dresden.
 

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