Ideologie, Kunst, Vision

07. November 2019 | Donnerstag | 18:00 Uhr | Kathedralforum Dresden

Fishbowl mit: Dr. Joachim Klose, Dresden
Michael Kölsch, Leipzig
Johannes Nichelmann, Berlin
Barbara Lubich, Dresden

Was haben wir davon?

Die „Rote Fahne“, das Erbe der DDR und Dresdens Erinnerungskultur


Aufgrund seines deutlich ideologischen Gehalts stand das Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“ schon bald nach 1989 zur Diskussion. Diese fokussierte sich schnell auf den Kult- und Symbolwert des Objekts und so verwundert es kaum, dass die „Rote Fahne“ nach dem Abbau des Lenindenkmals zum meist diskutierten bildkünstlerischen Objekt des aus der DDR ererbten Kunstbesitzes im Dresdner Stadtraum wurde. „Der Weg der Roten Fahne“ führt eine Debatte um die Neuformierung des kulturellen Gedächtnisses der Stadt um lokale Identitäten und erlebte Geschichte weiter.

Es diskutieren:

  • Dr. Joachim Klose ist Landesbeauftragter für Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung.
  • Michael Kölsch ist Architekt und Stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Friedliche Revolution in Leipzig.
  • Johannes Nichelmann ist freier Reporter, Autor und Moderator und veröffentlicht im Herbst sein neues Buch „Nachwende­kinder“.
  • Barbara Lubich ist Kunst- und Dokumentarfilmerin und seit 2011 Gesellschafterin bei hechtfilm.

 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit „Denk Mal Fort! e.V.“, Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, OSTRALE. Biennale für zeitgenössische Kunst sowie dem Sächsischen Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur statt und wird vom Freistaat Sachsen über das Förderprogramm „Revolution und Demokratie“ durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts gefördert.
Zentrum für Baukultur Sachsen

(im EG Kulturpalast)
Schloßstraße 2
01067 Dresden

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe

24. Oktober 2019 - Wir sind die Sieger der Geschichte?

Termin dem eigenen Kalender hinzufügen